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Pastorin Christiane Neukirch gestaltet Gottesdienste mit der bildreichen Gebärdensprache. Foto: Andrea Hesse

Gottesdienste mit Gebärdensprache

An verschiedenen Orten der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers feiern Mitarbeitende der Gebärdensprachlichen Seelsorge Gottesdienste mit gehörlosen oder ertaubten und hörenden Menschen oder beteiligen sich an inklusiven Gottesdiensten.

An dieser Stelle können Sie sich informieren, wenn zeitnah inklusive Gottesdienste geplant sind.

Inklusives Bibelerzählen in der Kreuzkirche in Hannover

Wie sieht sie nochmal aus, die Gebärde für Gott? Ach ja: drei Finger an einer Hand nach oben gestreckt! Und wie gebärde ich „Segen“ oder „Vertrauen“?

Christiane Neukirch, Beauftragte der Landeskirche für Gebärdensprachliche Seelsorge, und Reinhard Krüger, religionspädagogischer Referent für die Arbeit in Kindertagesstätten, erzählen Kindern und Erwachsenen biblische Geschichten zum Hören, Sehen und Mitgebärden. Regelmäßig laden sie dazu in die Kreuzkirche in der hannoverschen Altstadt ein. „So wächst Inklusion“, sagt Christiane Neukirch. „Nicht nur das Sprechen, sondern auch das Gebärden in der Kirche werden ganz normal. Und so soll es auch sein, damit unsere Kirche für alle da ist.“

Dies sind die nächsten Termine des inklusiven Bibelerzählens: Donnerstag, 13. Februar sowie Dienstag, 3. März und Mittwoch, 4. März 2020 jeweils von 9.30 – 10.30 Uhr in der Kreuzkirche. Christiane Neukirch bittet um Anmeldung unter 0511 397 59 10 oder Christiane.Neukirch@evlka.de.