Foto: Andrea Hesse

Hospiz- und Palliativarbeit

Stärkung für beruflich und ehrenamtlich Tätige

„Ich habe keine Angst vor dem Sterben, ich möchte bloß nicht dabei sein, wenn es passiert.“ So hat es der bekannte Regisseur Woody Allen einmal formuliert.

Beruflich und ehrenamtlich Tätige in der Hospizarbeit sind dabei, wenn „es“ passiert. Sie sind sich ihrer eigenen Sterblichkeit bewusst und lassen sich zugleich berühren vom Leid anderer. Sie begleiten sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Um dies tun zu können, bedarf es einer annehmenden Haltung, die geprägt ist durch Empathie, Toleranz und Achtsamkeit. Gleichzeitig braucht es aber auch die Fähigkeit, Grenzen zu (er-)kennen und zu achten und eigene Ressourcen und Kraftquellen wahrzunehmen.

Anliegen der Hospiz- und Palliativarbeit im Zentrum für Seelsorge ist es, beruflich und ehrenamtlich Tätige für ihre Aufgaben in diesem Arbeitsfeld zu stärken. Dies geschieht durch die Reflexion von Situationen und Begegnungen, durch Selbstreflexion, thematische Anregungen und Impulse, den Austausch mit Kolleg*innen sowie durch die Förderung eigener Ressourcen und die (Wieder-)Entdeckung der Spiritualität als Kraftquelle.

Verständnis von Tod und Sterben

Seit Ende der 1980er Jahre engagiert sich die Hospizbewegung für einen angemessenen Umgang mit der Endlichkeit des Lebens. In vielen kleinen Schritten hat sie Verbesserungen in der Hospiz- und Palliativversorgung des Gesundheitswesens und Veränderungen im gesellschaftlichen Verständnis von Tod und Sterben bewirken können.

Ihre Ansprechpartnerin

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Pastorin Friederike Busse
Blumhardtstraße 2A
30625 Hannover
Tel.: 0511 3604-262

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