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Foto: Andrea Hesse

Neu im ZfS: Psychodrama

Psychodrama und Soziometrie in Seelsorge und Supervision

„Jedes wahre zweite Erleben befreit vom ersten!“ Das ist das Credo von Jacob Levy Moreno (1889 – 1974), der basierend auf szenischem Spiel und soziometrischen Aufstellungen im vergangenen Jahrhundert ein neues therapeutisches Verfahren entwickelte. Sein Ziel war es, Menschen dabei zu unterstützen, sich selbst, ihre Geschichte, ihre Beziehungsgeflechte und Erfahrungen besser zu verstehen, um aus alten Zwängen auszubrechen und neue Spielräume und Rollen zu entdecken und zu gestalten.

Auch die Zukunft kann szenisch entworfen und probeweise erlebt werden. Zentral sind im Psychodrama und der Soziometrie die szenische Arbeit auf der psychodramatischen Bühne und das Sichtbarmachen von Beziehungs- und Gruppenstrukturen.

Die Arbeit auf der psychodramatischen Bühne erfolgt nach Regeln und bedient sich bestimmter Methoden (z.B. Rollentausch, Interviews etc.), die dabei unterstützen, Gefühle und Erfahrungen zu aktualisieren, zugleich in Distanz zu ihnen zu treten und neue Perspektiven zu entwickeln. Ergänzend dazu können soziometrische Aufstellungen Gruppenprozesse und Rollenverteilungen sichtbar machen und verdeutlichen.

Psychodrama und Soziometrie sind Verfahren, die vorzugsweise in Gruppen eingesetzt werden, aber auch in der Einzel- oder Paararbeit im Bereich der Seelsorge, Therapie und Supervision (Monodrama) breite Anwendung finden.

Ihre Ansprechpartnerin

Dr. Ute Beyer-Henneberger
Tel.: 04946 916265
Abteilung / Referat:

Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg