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So fern – so nah: Abstand überwinden – Kontakt gestalten

Jahrestagung der Krankenhausseelsorger*innen

Ob per Messengerdienst oder Videogespräch – trotz physischer Distanz ist Verbindung möglich. Unter Corona-Bedingungen haben auch viele Mitarbeitende in der Krankenhausseelsorge davon profitiert – insbesondere bei Konferenzen und Supervisionen, zum Teil aber auch in der Seelsorgearbeit.

Seelsorge möchte die Menschen dort erreichen, wo sie sich aufhalten. Dabei spielt die körperliche Nähe eine wichtige Rolle. Die Face-to-Face-Begegnung gilt als ideale Voraussetzung dafür, aber die Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen haben gezeigt, dass ein Online-Kontakt besser ist als gar kein Kontakt.

In der Lebenswirklichkeit vieler Menschen gibt es oft keine strikte Trennung mehr zwischen online und offline. Auch ist zu erkennen, dass das Netz niedrigschwellige Kontaktmöglichkeiten zur Seelsorge eröffnet. Soziale Medien machen Seelsorge oft einfacher zugänglich. Gleichzeitig erweitert und verändert sich Seelsorge im digitalen Raum.

Welche Erfahrungen gibt es mit digitalen Seelsorgeangeboten? Welche Möglichkeiten, aber auch welche Grenzen tun sich auf für die seelsorgliche Arbeit im Krankenhaus? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Krankenhausseelsorge? Wie wirkt sich dies auf das persönliche Seelsorgeverständnis und auf die eigene Haltung aus?

Um diese Themen soll es bei der Jahrestagung der Krankenhausseelsorger*innen in der hannoverschen Landeskirche vom 20. bis 21. September 2021 gehen. „Vielleicht erleben wir dann selbst, wie wir uns, fern voneinander sitzend, doch nahe kommen und inspiriert werden“, sagt das Vorbereitungsteam um Heike Merzyn, landeskirchliche Beauftragte für die Krankenhausseelsorge. „Gottes Geist weht, wo er will.“

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