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Kultursensible Seelsorge ist ein wichtiges Arbeitsfeld

Pastor Kunze-Harper steht für Anfragen und Beratung zur Verfügung

ZfS-Direktorin Angela Grimm verabschiedete Andreas Kunze-Harper aus der Dienstkonferenz des ZfS. Foto: Andrea Hesse

Er hat das Arbeitsfeld Kultursensible Seelsorge in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers maßgeblich mit aufgebaut; zukünftig wird er auf diesem Feld nur noch ehrenamtlich tätig werden: Seit Oktober ist Andreas Kunze-Harper mit einer vollen Stelle als Gefängnisseelsorger in der Justizvollzugsanstalt Uelzen tätig.

„Ich möchte die wichtige Arbeit in der kultursensiblen Seelsorge langfristig sichern und eine Nachfolge aufbauen“, sagt Kunze-Harper, der sich jetzt im kleinen Rahmen aus der Dienstkonferenz im Zentrum für Seelsorge verabschiedete. Insbesondere zwei Stränge möchte er dabei verfolgen: Besuche bei Patientinnen und Patienten aus nichtchristlichen Kulturen und Religionen im Krankenhaus und die kultursensible Arbeit in der Gefängnisseelsorge.

„Für Anfragen und Beratung stehe ich auch weiterhin zu Verfügung“, verspricht Kunze-Harper. „Ich werde in der Kultursensiblen Seelsorge am Ball bleiben.“ Darüber hinaus führt er Gespräche, um eine Nachfolge in seinem bisherigen Arbeitsfeld aufzubauen.

Angela Grimm, Direktorin des Zentrums für Seelsorge, würdigte die langjährige, intensive Beschäftigung Kunze-Harpers mit Fragen der Kultursensiblen Seelsorge. Sie begrüße es sehr, dass er als Beauftragter ohne Stellenanteil im ZfS bleibe und weiterhin für Anfragen zur Verfügung stehe: „Dafür danke ich dir sehr.“