Seelsorge-Hotline zu Weihnachten

Ökumenisches Angebot in Zusammenarbeit mit dem NDR

Foto: Sabine van Erp auf Pixabay

Auch in diesem Jahr wird die Corona-Pandemie die Weihnachtstage prägen und dazu führen, dass viele Menschen diese besondere Zeit anders verbringen müssen, als sie es sich wünschen. „Wie stark die Einschränkungen sein werden, bleibt abzuwarten“, sagt Anita Christians-Albrecht, Beauftragte für Altenseelsorge am Zentrum für Seelsorge und Beratung in Hannover. „Auf jeden Fall sollen Menschen, die einsam sind oder über die Feiertage ein seelsorgliches Anliegen haben, die Möglichkeit bekommen, mit ausgebildeten Seelsorgerinnen und Seelsorgern niederschwellig in Kontakt zu treten.“

Nach der großen Nachfrage im vergangenen Jahr organisiert Christians-Albrecht gemeinsam mit dem NDR jetzt erneut eine Seelsorge-Hotline für die Zeit von Weihnachten bis ins neue Jahr. In Zusammenarbeit mit NDR 1 Niedersachsen soll dieses Angebot vom 22. Dezember bis zum 2. Januar bestehen; die ökumenische Trägerschaft liegt in den Händen der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen und des katholischen Seelsorge-Referates im Bistum Hildesheim.

„Hörerinnen und Hörer von NDR 1 und Seelsorgende, die im vergangenen Jahr beteiligt waren, haben bereits nach der Seelsorgehotline über Weihnachten gefragt“, erzählt Projektleiterin Christians-Albrecht. Sie hat damit begonnen, qualifizierte Seelsorgende für einen jeweils zweistündigen Dienst am Telefon zu gewinnen – und freut sich darüber, dass neben vielen anderen auch Angela Grimm Schichten übernehmen wird. „Menschen in dieser Zeit nicht alleine zu lassen, ist uns sehr wichtig“, begründet die Direktorin des Zentrums für Seelsorge und Beratung ihr Engagement.

NDR 1 Radio Niedersachsen wird seine Hörerinnen und Hörer regelmäßig über die Seelsorge-Hotline informieren, Interviews mit den Seelsorgenden führen und die Finanzierung übernehmen; technisch unterstützt wird das Projekt von NDR-Media in Hamburg. Für die Seelsorge-Hotline wird eine 0800er-Nummer mit zwei bis drei parallelen Anschlüssen eingerichtet, die täglich zwischen 14 und 20 Uhr geschaltet sein wird. Die Mitarbeit geschieht ausschließlich auf freiwilliger ehrenamtlicher Basis.

„Wir verstehen die Seelsorge-Hotline als temporäres Angebot, in dem wir gerne auch auf dauerhafte Strukturen wie die Telefonseelsorge und die Chatseelsorge hinweisen“, sagt Anita Christians-Albrecht. Sobald die Hotline freigeschaltet ist, wird es hier weitere Informationen geben.