Aus-, Fort- und Weiterbildung Psychologische Beratung Supervision

Das Jahresprogramm 2018 ist erschienen

Vielfältige Angebote für Haupt- und Ehrenamtliche


Rechtzeitig zum Ende der Herbstferien erscheint das Jahresprogramm 2018 des Zentrums für Seelsorge: Dieses vierte Jahresprogramm informiert auf 220 Seiten über vielfältige Angebote für haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende in der Spezial- und Gemeindeseelsorge und in der Psychologischen Beratung. Interessierte finden hier rund 100 Veranstaltungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung – präsent sind insgesamt 18 Arbeitsfelder der Seelsorge, die Koordination der Supervision in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche und die psychologische Beratung in evangelischer Trägerschaft. Die Programmbroschüre, die in gedruckter Form und zum Download zur Verfügung steht, informiert darüber hinaus über Fachtage, Beratungs- und Supervisionsangebote, Vorträge und Gottesdienste für spezielle Zielgruppen.

„Wir suchen im Zentrum für Seelsorge bewusst nach Kooperation der verschiedenen Arbeitsfelder und wechselseitigem Lernen, etwa in gemeinsamer Fortbildung und bei Fachtagen“, sagt Martin Bergau, Direktor des ZfS. Aus dieser Haltung erklären sich zahlreiche Kooperationsangebote, deren Anteil gegenüber 2017 weiter zugenommen hat.

Neben den Langzeitkursen einzelner Arbeitsfelder finden Interessierte im neuen Jahresprogramm auch eine Vielzahl kurzer Formate: Ein- oder Mehr-Tages-Seminare, Workshops, Fachtage. Diese Formate können und sollen Anreiz sein, erstmals oder vertiefend auf ein Thema zu schauen, vielleicht auch bei sich selbst neue Fragen zu entdecken und Lust auf Seelsorge und Psychologische Beratung zu entwickeln. Eine Reihe von Angeboten wendet sich an beide Berufsgruppen – an Seelsorgerinnen und Seelsorger ebenso wie an Beraterinnen und Berater.

Jahresprogramm 2018 - Informationen und Anmeldung

Anita Christians-Albrecht als Beauftragte für Altenseelsorge eingeführt

Humor und Leidenschaft für klare Worte


Eigentlich wollte Pastorin Anita Christians-Albrecht nach dem Abschluss ihrer klinischen Seelsorgeausbildung in die Krankenhausseelsorge gehen, Susanne Kruse-Joost aber hatte ein anderes Bauchgefühl. Die Oberkirchenrätin, im Landeskirchenamt verantwortlich für die Sonderseelsorge, hatte im Gespräch mit Pastorin Christians-Albrecht herausgehört, wieviel Liebe diese in die Gemeindearbeit mit alten Menschen einbrachte und wie erfolgreich sie darin war, als Botschafterin für ein Thema – die plattdeutsche Sprache – unterwegs zu sein. Wollte sie vor diesem Hintergrund nicht vielleicht die vakante Position der Beauftragten für die Altenseelsorge übernehmen …?

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Worte, die man sehen konnte

Gebärdensprache bei der Ordination von Nathalie Wolk


„Mit Daumen und Zeigefinger beider Hände beim Hals ansetzend zwei Balken rund zehn Zentimeter nach unten auf den Körper zeichnen.“ So beschreibt Pastorin Christiane Neukirch, landeskirchliche Beauftragte für Gebärdensprachliche Seelsorge, die Gebärde für „Pastor“. Damit bilde man das Beffchen, die zwei weißen Leinenstreifen der evangelischen Amtstracht, nach, erläutert die Theologin aus Hannover. „Für die weibliche Form fasst man mit der rechten Hand anschließend noch an das Ohrläppchen, so wird ‚Pastorin‘ gebärdet.“

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