Aus-, Fort- und Weiterbildung Psychologische Beratung Supervision

Spirituelle Erfahrung in Leid und Krankheit

Monika Renz
Dr. Monika Renz ist Musik- und Psychotherapeutin, Theologin, Autorin und Leiterin der Psychoonkologie am Kantonsspital St. Gallen in der Schweiz.

Vortrag von Dr. Monika Renz im Michaeliskloster Hildesheim

Spirituelle Erfahrungen in Leid und Krankheit sind das Thema eines Vortrages, den Dr. Monika Renz am Donnerstag, 1. März 2018, im Auditorium des Michaelisklosters in Hildesheim hält. Die Referentin ist Musik- und Psychotherapeutin, Theologin, Autorin und Leiterin der Psychoonkologie am Kantonsspital St. Gallen in der Schweiz. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr; die Platzzahl ist begrenzt. Der Eintritt kostet fünf Euro; für Teilnehmende des Seminars „Erlösung aus Prägung“ (s. ZfS-Jahresprogramm S. 13 f.) ist die Teilnahme kostenfrei.

Spirituelle Erfahrung kann nicht „gemacht“ werden, vielmehr kommt sie uns aushaltend und ausharrend entgegen. Wo ist Gott im Leiden? Was bedeutet Spiritualität jenseits von Dogma und Beliebigkeit? Der Begriff steht für etwas Hochgeistiges, ist Erfahrung mit dem Unfassbaren, aber mit fassbarer Wirkung.

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Identität im Wandel!

Teil der säkularen Gesellschaft, nicht ihr Gegenüber: Dr. Horst Gorski wünscht sich mehr Lebensdeutungskompetenz aus der universitären Theologie. Foto: Andrea Hesse

Fachtag thematisiert kulturelle und religiöse Verunsicherung

„Kulturdebatten brechen immer dann auf, wenn es große gesellschaftliche Umwälzungen gibt. Sie sind Katalysator für Unsicherheiten und Angsterfahrung und sie sind keine neue Erscheinung.“ Mit klaren Worten steckte Dr. Petra Bahr, Landessuperintendentin im Sprengel Hannover, den Horizont ihres Vortrages ab: Sie sei auf dem Weg, sich das als Kampfbegriff missbrauchte „Abendland“ auf legitimem Wege wieder anzueignen und dazu brauche es weniger die Betrachtung der Religionen als vielmehr die Einordnung in geschichtliche Narrative.

Dr. Horst Gorski, Vizepräsident der EKD und Leiter des Amtes der VELKD, stellte den Begriff der Selbstintegration ins Zentrum seines Vortrages: „Identität ist etwas ganz Persönliches, das jeder Mensch durch Bezugnahme auf seine Vorfahren und die ihn umgebenden Zusammenhänge selbst ausformen muss.“

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"Notwendige Kompetenzerweiterung"

Ausbildung Coaching
Die Gruppe der neuen Coaches am Zentrum für Seelsorge nach der Übergabe der Zertifikate.

Zentrum für Seelsorge freut sich über zwölf neue Coaches

Über viele neu ausgebildete Coaches in den Reihen seiner Mitarbeitenden freut sich das Zentrum für Seelsorge: Ende Januar beendeten zwölf Pastoralpsychologinnen und -psychologen des ZfS mit einem Live-Coaching ihre Ausbildung. Über eine Reihe von Wochenenden waren sie von Prof. Annegret Böhmer vom Berliner Institut für Kultur und Religion an der Evangelischen Hochschule Berlin nach den Standards des Deutschen Verbandes für Coaching und Training ausgebildet worden.

Annegret Böhmer lobte bei der Übergabe der Zertifikate die Kompetenz, das hohe Reflexionsniveau und das engagierte Lernen der Gruppe. Freude gab es auch auf Seiten der neuen Coaches: „Schön, dass Leichtigkeit und Lernen so gut zusammen gehen“, fassten es die Absolventinnen und Absolventen zusammen.

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„Wir brauchen Sie dringend“

Pastoralpsych. Berater Zertifikat
Susanne Kruse-Joost (links) überreichte die Zertifikate an die Absolventinnen und Absolventen der hannvoerschen Landeskirche.

Vier Landeskirchen verantworten pastoralpsychologische Ausbildung

„Das ist beispielhaft und zukunftsweisend – auch für andere Arbeitsfelder“, hob Andreas Wackernagel in seiner Ansprache zur Zertifikatsübergabe hervor. Der Leiter der Institutionsberatung der Nordkirche bezog sich damit auf die enge Zusammenarbeit seiner Kirche mit den evangelischen Landeskirchen in Hannover, Braunschweig und Kurhessen-Waldeck. Gemeinsam verantworten deren pastoralpsychologische Dienste erstmals die modulare Weiterbildung „Pastoralpsychologische*r Berater*in“, deren Absolventinnen und Absolventen Anfang Dezember im Zentrum für Seelsorge in Hannover ihre Zertifikate entgegennahmen. Damit endete eine dreijährige Weiterbildung mit zehn Kurswochen, einer mehrjährigen Lehranalyse, einem Gaststudium an psychoanalytischen Instituten, einem zweijährigen Praktikum an einer Lebensberatungsstelle mit Supervision und umfangreichem Literaturstudium.

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