Foto: Andrea Hesse

Auf dem Podium der Eröffnungsveranstaltung diskutierten Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal  Reinhard Marx mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Gesundheitswesen.

Krankenhaus-Seelsorge braucht Einbindung


1. Ökumenischer Bundeskongress 

„Wir Kirchen sind nicht mehr der alleinige Anbieter von Seelsorge; das wirkt auf vielen Ebenen“, fasst Pastor Lars Wißmann die Inhalte des 1. Ökumenischen Kongresses für Seelsorgende im Krankenhaus und im Gesundheitswesen zusammen – und freut sich auf die neuen Herausforderungen.

Mitte März trafen sich etwa 400 Seelsorgende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum in München, um sich über Auftrag, Vernetzungen und Perspektiven der Seelsorge im Krankenhaus und im Gesundheitswesen auszutauschen. Wie kann und soll sich die Seelsorge in diesem Arbeitsfeld aufstellen? Dazu wurde in etwa zehn Plenen und 30 Workshops wissenschaftlich diskutiert und es wurden praktische Impulse entwickelt. Namhafte Gäste befruchteten die Gespräche: Ratspräsident Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm betonte die Bedingungslosigkeit von Seelsorge, wenn sie sich an Jesus Christus orientiert, und sprach sich für ein großes christliches Engagement aus, wenn die Seelsorge in Kliniken zunehmend durch sogenannte Spiritual-Care-Konzepte ersetzt werde.

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Auch für Applaus kennt die Gebärdensprache eine Geste: Helene Eißen-Daub (von rechts), Christiane Neukirch und eine Teilnehmerin des Arbeitskreises klatschen Beifall. Foto: Andrea Hesse

„Taubheit trennt von den Menschen“


Besuchsdienste bekommen Impulse für die Seelsorge an Hörgeschädigten

„Mit den Augen hören, mit den Händen reden“ – unter dieser Überschrift reisen Christiane Neukirch und Helene Eißen-Daub schon seit Februar durch das Gebiet der hannoverschen Landeskirche. An insgesamt 14 Orten zwischen Stade und Göttingen kommen sie mit Besuchsdienstleiterinnen zusammen, um über Schwierigkeiten und Möglichkeiten der Seelsorge an hörgeschädigten und tauben Menschen zu informieren – ein Mammutprogramm, das beide Seelsorgerinnen mit großer Freude angehen.

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Update für die Familienberatung (von links): Axel Gerland, Dr, Karin Jakubowski und Rainer Bugdahn. Foto: Andrea Hesse

Familie an erster Stelle


Update für die Familienberatung in evangelischen Beratungsstellen

31 Psychologische Beratungsstellen in kirchlicher Trägerschaft gibt es im Bereich der hannoverschen Landeskirche; 160 Beraterinnen und Berater – Psychologen, Sozialpädagogen, Theologen – mit verschiedenen psychologischen Zusatzqualifikationen arbeiten in diesen Einrichtungen. Alljährlich kommen rund 100 von ihnen in Hannover zur Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Lebensberatung (AGL) und der Hauptstelle für Lebensberatung zusammen.

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Foto: Andrea Hesse

Das Zentrum für Seelsorge befindet sich in Hannover-Kleefeld an der Blumhardtstraße 2A in direkter Nachbarschaft zur Hochschule Hannover.