Radiogottesdienst breit

Aus-, Fort- und Weiterbildung Psychologische Beratung Supervision und Coaching

„Alte Menschen sind mutig, witzig, weise“

Alte Frau im Herbstlaub
Foto: Uschi Dreiucker, pixelio.de

Fachtag der Hochschule Hannover und des Zentrums für Seelsorge

„Alte Menschen sind mutig, witzig, weise“, lautet das Motto des eindrucksvollen Films „Ü 100“ von Dagmar Wagner. Der Film über Hundertjährige und das Älterwerden ist eine wunderbare Ermutigung, sich bewusst mit dem Alter auseinanderzusetzen. Diese Ermutigung greift jetzt ein Fachtag der Hochschule Hannover (Fakultät für Diakonie, Gesundheit und Soziales) in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Seelsorge auf. Unter der Überschrift „Alter – Seele – Gemeinwesen“ wendet sich das Programm dieses Tages an Studierende, Fachkräfte aus Sozialer Arbeit, Religionspädagogik, Kirche und Diakonie sowie Fachkräf­te der stationären Altenpflege und der offenen Seniorenar­beit, an Ehrenamtliche und engagierte Bürgerinnen und Bürger. Der Fachtag findet am Freitag, 1. Juni 2018 in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in der Aula der Hochschule Hannover an der Blumhardtstraße 2 in Hannover-Kleefeld statt.

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Wir Alten wollen mittendrin sein

Radiogottesdienst Chor
Pastorin Anita Christians-Albrecht und Henning Scherf mit dem Chor be:sound. Foto: Andrea Hesse

Radiogottesdienst aus dem Stephansstift thematisiert das Alter

„Bitte bleiben Sie sitzen – auch bei der Lesung“: Die Bitte, die Radiopastor Oliver Vorwald an die Gottesdienstgemeinde in der Kirche des Stephansstiftes in Hannover richtete, war für regelmäßige Gottesdienstbesucherinnen und -besucher etwas ungewöhnlich. Vorwald, Leiter der Hannover-Redaktion der Evangelischen Kirche im NDR, schob die Erklärung jedoch gleich hinterher: „Wenn Sie aufstehen, raschelt das nur und das interessiert unsere Hörerinnen und Hörer nicht.“

Gemeinsam mit einem Team von Technikern zeichnete Oliver Vorwald den Gottesdienst unter dem Titel „Eure Alten sollen Träume haben“ (Joel 3,1b) für das Radio auf; ausgestrahlt wurde er deutschlandweit von verschiedenen Sendern. In mehreren Predigtspots thematisierten Anita Christians-Albrecht und Dr. Henning Scherf das Thema Alter.

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Sprachbilder führen zur Liturgie

Neukirch Wochensprüche
Christiane Neukirch im Aufnahmestudio im Haus kirchlicher Dienste. Foto: Andrea Hesse

Christiane Neukirch nimmt Gebärdenfilme mit den Wochensprüchen auf

Ein Gespräch zwischen Christiane Neukirch, landeskirchliche Beauftragte für gebärdensprachliche Seelsorge, und Kay Oppermann, Leiter der Digitalen Agentur in der landeskirchlichen Medienarbeit, gab den Anstoß: Wie, so überlegten beide, ließen sich die Inhalte des liturgischen Kalenders noch anders – und vielleicht berührender – zu den Menschen transportieren? Seit 2012 bietet das „Kalenderblatt“ auf der landeskirchlichen Website an jedem Tag der Woche neben der Tageslosung und dem Wochenspruch auch Informationen zum jeweiligen Sonntag, eine Wochenandacht, Lieder und eine Erklärung zur aktuellen liturgischen Farbe.

Wie, so überlegten Neukirch und Oppermann, könnten die medialen Möglichkeiten genutzt werden, um auch gehörlose Menschen – aber nicht nur sie – zu erreichen?

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Geht’s noch?! Supervision im kirchlichen Kontext

Stadtplan Supvervision
Bild: Marie Maerz, photocase.de

Fachtag thematisiert spezifische Herausforderungen

„Geht’s noch?! Supervision im kirchlichen Kontext“ ist der Titel eines Fachtages, zu dem das Zentrum für Seelsorge (ZfS) in Hannover einlädt. „Supervision ist kein Allheilmittel oder Schmieröl für das Funktionieren in reformbedürftigen Arbeitssituationen“, sagt dazu Petra Eickhoff-Brummer, Mitarbeiterin des ZfS. Als Beauftragte für die Koordination der landeskirchlichen Supervisionsangebote hat sie den Fachtag mit vorbereitet und ist überzeugt: „Supervision ist ein kraftvolles und kreatives Instrument, das es ermöglicht, die eigene berufliche Arbeit zu reflektieren, ihre Qualität zu sichern und weiterzuentwickeln.“ Längst passé sind die Zeiten, in denen Supervision nur brauchte, wer ein Problem hatte – heute ist die Reflexion des eigenen Tuns in vielen Arbeitszusammenhängen selbstverständlich.

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