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"Der ganze Fisch war voll Gesang"

Blindenseelsorger Andreas Chrzanowski, hier beim Lesen der Lutherbibel in Braille-Schrift, lädt zum Dunkelgottesdienst ein. Foto: Andrea Hesse

Dunkelgottesdienst mit einer Jazz-Ballade in der Nikodemus-Kirche

Ein abgedunkelter Raum. Man sieht wenig oder gar nichts. Blinde Menschen assistieren den Besucherinnen und Besuchern: Am Buß- und Bettag, Mittwoch, 20. November 2019, wird um 19 Uhr ein Dunkelgottesdienst in der Nikodemus-Kirche am Lüneburger Damm 2 in Hannover gefeiert.

Hin und wieder liest man von einem „Dunkelcafé“ oder einem „Dunkelrestaurant“: Sehende Menschen tauchen hier in die Welt von Sehbehinderten und Blinden ein. Aber kann man auch einen Gottesdienst feiern, ohne etwas zu sehen? „Ja, man kann!“, sagt Pastor Andreas Chrzanowski, Beauftragter für die Blinden- und Sehbehindertenseelsorge in der Hannoverschen Landeskirche.

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Coaching in Supervisionsqualität

Christine Tergau-Harms (von links), Angela Grimm und Petra Eickhoff-Brummer im Gespräch über gleichwertige Standards für Supervision und Coaching. Foto: Andrea Hesse

Landeskirche stärkt drei Arbeitsfelder im Zentrum für Seelsorge

Vor dem Hintergrund der wachsenden Nachfrage aus Kirchengemeinden, Diakonie und Einrichtungen hat die Hannoversche Landeskirche jetzt drei ihrer Arbeitsfelder am Zentrum für Seelsorge (ZfS) in Hannover gestärkt: die Fachstelle für Supervision und Coaching, die Systemische Seelsorge und die Seelsorgeausbildung für Ehrenamtliche.

Seit der Gründung des ZfS im Jahr 2014 ist die Koordination der Supervision in der Hannoverschen Landeskirche hier konzeptionell verankert. Im Umfang einer halben Stelle war zunächst Petra Eickhoff-Brummer in diesem Arbeitsfeld tätig. Die rasante Entwicklung des Coachings als Form der beruflichen Beratung auch innerhalb der Kirche machte 2017 jedoch Veränderungen notwendig: Die Landeskirche entschied sich dafür, analog zu den Qualitätskriterien für Supervision auch Kriterien für das Coaching zu entwickeln.

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„Unter einem Deckel aus schwerem Beton“

Prof. Dr. Hartmut Radebold begründete die Forschung zum Thema Kriegskinder. Foto: Andrea Hesse

Tagung beschäftigt sich mit Hilfen für Kriegskinder im Alter

„Es ist das Verdienst von Professor Hartmut Radebold, dass die Generation der Kriegskinder, also derjenigen, die den 2. Weltkrieg als Kinder oder Jugendliche erlebt haben, von Forschung und Öffentlichkeit in den Blick genommen wurde“, sagt Anita Christians-Albrecht vom Zentrum für Seelsorge. Gemeinsam mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB), der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) und der Hanns-Lilje-Stiftung hatte die landeskirchliche Beauftragte für Altenseelsorge zu einer Tagung über Hilfen für Kriegskinder eingeladen und konnte Radebold als Hauptredner und Impulsgeber begrüßen.

Aufbauend auf der von ihm maßgeblich formulierten These, dass Menschen auch im hohen Alter mit einer Psychotherapie geholfen werden könne, entwickelte der Mediziner, Psychiater und Psychoanalytiker Hartmut Radebold seine Forschungen.

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Viele Fragen rund ums Älterwerden

Foto: Andrea Hesse

Hannoversche Landeskirche veröffentlicht eine Vorsorgemappe

„Ins Gespräch gebracht und gut geregelt. Vorsorge ist sinnvoll“ – unter diesem Titel ist in diesen Tagen die lange geplante Vorsorgemappe der hannoverschen Landeskirche veröffentlicht worden.

Das Anliegen der Vorsorgemappe besteht darin, möglichst viele Menschen in unseren Gemeinden auf das Thema Vorsorge aufmerksam zu machen, verschiedene Generationen darüber ins Gespräch zu bringen und darzustellen, welche Hilfen und Kompetenzen die evangelisch-lutherische Kirche in diesem Bereich zur Verfügung stellt“, erklärt Anita Christians-Albrecht, Beauftragte für Altenseelsorge am Zentrum für Seelsorge. „Dass die entsprechenden Fragen die Menschen beschäftigen, wissen wir aus unzähligen seelsorglichen Begegnungen und Gesprächen.“

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