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Psychologische Beratung und Seelsorge profitieren

Axel Gerland freut sich auf den Dialog zwischen Seelsorge und psychologischer Beratung. Foto: Andrea Hesse

Neuer psychologischer Leiter in der Hauptstelle für Lebensberatung

„Psychologische Beratung und Seelsorge können sehr voneinander profitieren“, ist Axel Gerland überzeugt. Der 60-jährige Sozialpsychologe und psychologische Psychotherapeut ist seit dem 1. Januar Fortbildungsreferent in der Hauptstelle für Lebensberatung, die zum Zentrum für Seelsorge und Beratung (ZfSB) in Hannover gehört. Gemeinsam mit dem theologischen Leiter der Hauptstelle, Pastor Rainer Bugdahn, wird er zukünftig das Programm der Aus-, Fort- und Weiterbildung für die 31 Lebensberatungsstellen in der hannoverschen Landeskirche verantworten.

„Ich freue mich sehr darüber, dass diese Stelle nach einigen Monaten der Vakanz jetzt mit Axel Gerland wieder besetzt werden konnte“, sagt Angela Grimm, Direktorin des ZfSB. „Axel Gerland verfügt über große Kompetenz und langjährige Erfahrung in den verschiedenen Feldern der psychologischen Beratung.“

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Corona zum Trotz: durchhalten, bewegen, mutig sein

Die 66-jährige Monika erzählt im Video-Spot, wie die Corona-Pandemie ihr Leben verändert hat. Foto: Dennis Schischke

Auch so geht der Alltag in Corona-Zeiten

„Und auf einmal heißt man nur noch Risikogruppe …“ Der Alltag unter Corona-Bedingungen geht auch anders, auch im Alter. Wie? Das zeigen drei ältere Menschen, die so gar nicht dem Senior*innen-Klischee entsprechen. Sie haben für sich Wege gefunden, mit dem Pandemie-Marathon  umzugehen. Sie, die viele Krisen erlebt haben, ermutigen uns zum Durchhalten und geben uns Hoffnung – auch und gerade in diesen grauen Tagen.

Die Video-Spots sind im Rahmen der Zusammenarbeit des „Runden Tisches Alter“ der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers entstanden.

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Seelsorge in der Gemeinde bleibt möglich

Foto: Sabine van Erp auf Pixabay

Empfehlungen der Landeskirche geben Orientierungshilfe

Was können wir als Seelsorgerinnen und Seelsorger in Zeiten der Corona-Pandemie für Menschen tun, die Zuspruch brauchen, zumindest teilweise aber zur Gruppe der stark Gefährdeten gehören und nicht von sich aus auf uns zugehen können? Diese Fragen stellen sich aktuell viele beruflich und ehrenamtlich Tätige in den Kirchengemeinden.

In ihren aktuellen Empfehlungen gibt die hannoversche Landeskirche dazu Hinweise, die Orientierung geben können. Seelsorge an Alten, Kranken und Sterbenden, insbesondere in Krankenhäusern, Pflege- und Altenheimen, bleibe zulässig, heißt es dazu in einer Mitteilung vom 30. November 2020.

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Evangelische Altenarbeit fordert Paradigmenwechsel

Foto: PublicDomainPictures auf Pixabay

Ältere Menschen sollten in der Corona-Krise nicht ausgegrenzt werden

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat vor einer zunehmenden Ausgrenzung älterer Menschen während der Corona-Pandemie gewarnt. „Obwohl die Unterschiede zwischen Menschen in keiner anderen Lebensphase so stark ausgeprägt sind, werden Menschen ab dem 60. Lebensjahr jetzt pauschal zur Risikogruppe erklärt“, warnt die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Altenarbeit in der EKD (EAfA) in einer jetzt verbreiteten Stellungnahme. Generell werde empfohlen, dass ältere Menschen auf soziale Kontakte weitgehend verzichten und dem öffentlichen Leben fernbleiben sollten – die Evangelische Altenarbeit fordert dem gegenüber einen Paradigmenwechsel im Umgang mit alten Menschen.

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„Die Zeit hier war sehr wichtig für mich“

Direktorin Angela Grimm entpflichtete Lars Wißmann von seinen Aufgaben im Zentrum für Seelsorge und Beratung. Foto: Andrea Hesse

Lars Wißmann verlässt das Zentrum für Seelsorge und Beratung

Krankenhausseelsorger Lars Wißmann verlässt das Zentrum für Seelsorge und Beratung (ZfSB): Zum 1. Februar 2021 tritt er seine neue Stelle als theologischer Direktor des Agaplesion-Diakonie-Krankenhauses in Rotenburg/Wümme an. Seit 2016 war Wißmann als landeskirchlicher Beauftragter für Krankenhausseelsorge am ZfSB tätig, engagierte sich in der Fachberatung für sein Arbeitsfeld und veröffentlichte verschiedene Handreichungen zur Seelsorge in den Einrichtungen des Gesundheitswesens.

„Wir alle hier im Haus können ein bisschen stolz darauf sein, dass du diese neue, wichtige Aufgabe übernimmst“, verabschiedete Angela Grimm Wißmann aus dem Zentrum für Seelsorge und Beratung. Unter strengen Hygieneauflagen hatten sich zur Verabschiedung und Entpflichtung nur wenige Mitarbeitende im ZfSB versammelt.

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„Das Netz trägt auch in schweren Zeiten“

Hilfreiche Apps für Seelsorge und Selbstfürsorge

„Das Netz trägt auch in schweren Zeiten“ – unter dieser Überschrift hat Achim Blackstein, landeskirchlicher Beauftragter für Digitale Seelsorge und Beratung, jetzt einen Blog-Beitrag zu den Möglichkeiten, die verschiedene Apps in der Zeit der Corona-Pandemie bieten, veröffentlicht. „Ich möchte ein paar Apps vorstellen, die für die seelsorgliche Arbeit genutzt werden können, aber auch und erst Recht für die persönliche Selbstfürsorge“, erklärt Blackstein. In beiden Fällen könnten die digitalen Begleiter als externe Ressource, als Helfer in der Not, als Kursangebot und Trainer oder einfach zum Wohlfühlen genutzt werden. Neben einigen anderen weist Blackstein auch auf den Krisen-Kompass hin, der von der Telefonseelsorge zur Suizid-Prävention entwickelt und über Crowdfunding finanziert wurde.

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Seelsorge, Beratung und Fortbildung in herausfordernder Zeit

Weniger Teilnehmer*innen, Abstand und Hygiene

Vor dem Hintergrund der aktuellen Risikoeinschätzung von staatlicher Seite zum Verlauf der Corona-Pandemie und in Übereinstimmung mit den Handlungsempfehlungen der hannoverschen Landeskirche bietet das Zentrum für Seelsorge und Beratung seine Fortbildungen, Tagungen, Konferenzen und Seminare zurzeit mit einer verringerten Zahl von Teilnahmeplätzen oder in Form von Web-Seminaren an; zum Teil kommen auch Hybrid-Formate zum Einsatz. Bei allen Vor-Ort-Veranstaltungen finden die aktuell gültigen Abstandsregelungen sowie die Hygienebestimmungen Anwendung.

Alle Teilnehmer*innen der Veranstaltungen des ZfSB werden um Verständnis für eventuelle Einschränkungen sowie um Beachtung der aktuellen Bestimmungen gebeten.

Zentrum für Seelsorge und Beratung
Angela Grimm, Direktorin