Seelsorge | Beratung | Supervision Coaching | Ausbildung | Fortbildung

„Interdisziplinärer Austausch ist die Zukunft“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Kursleiterinnen (links) vor dem Zentrum für Seelsorge. Foto: Andrea Hesse

Zertifizierte Weiterbildung „Spiritual Care“ ist angelaufen

Vielfältig und bunt ist die Zusammensetzung der Gruppe, in ihrem Ziel aber sind sich die 15 Frauen und zwei Männer einig: In etwa neun Monaten wollen sie sich selbst und anderen eine qualifizierte Antwort auf die Frage „Was ist Spiritual Care?“ geben können.

Mitte Januar hat im Zentrum für Seelsorge (ZfS) die zertifizierte Weiterbildung „Spiritual Care“ begonnen; ein neu entwickeltes Kooperationsprojekt von ZfS und Evangelischer Erwachsenenbildung (EEB) Niedersachsen, das durch die Hanns-Lilje-Stiftung gefördert wird. Der Bedarf an einem derartigen Angebot ist groß, wie die drei Kursleiterinnen schnell feststellten: Mit 17 Teilnehmenden ist die erste Weiterbildung ausgebucht und die Frauen und Männer kommen nicht nur aus Niedersachsen, sondern auch aus Hessen und Bayern nach Hannover.

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Impulse für den Diskurs zu Supervision und Coaching

Prof. Dr. Annegret Böhmer während ihres Vortrages beim Fachtag des ZfS. Foto: Andrea Hesse

Werkstattheft Nr. 3 aus dem Zentrum für Seelsorge ist erschienen

Supervision als arbeitsbezogene Beratung gewinnt seit Jahren in Kirche und Diakonie an Bedeutung. Die Veränderungen in der Arbeitswelt machen in Gestalt zunehmender Komplexität, Beschleunigung und Entgrenzung auch vor kirchlicher Arbeit nicht Halt. Hinzu kommt die abnehmende und sich wandelnde Bedeutung der Kirche in der Gesellschaft, die kirchlich Mitarbeitende vermehrt nach dem Sinn und der Bedeutung ihres Tuns fragen lässt.

Berufliche Beratung ist in dieser Situation eine wichtige Ressource in der und für die Kirche. Sie ist es wert, gut aufgestellt, sorgsam weiter entwickelt und breit genutzt zu werden. Denn sie nützt allen – der Kirche als Arbeitgeberin, den Mitarbeitenden und den Menschen, denen sie in ihrer Arbeit begegnen.

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"Jesus sprengt den Rahmen"

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Pastor Axel Kawalla

Predigtreihe mit Axel Kawalla zu Gleichnissen Jesu

„Jesus sprengt den Rahmen: Gleichnisse vom Himmel auf Erden“ – unter dieser Überschrift steht eine sechsteilige Predigtreihe, die Pastor Axel Kawalla in den kommenden Monaten in Hannover anbietet. Der HIV- und AIDS-Seelsorger der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers spricht in verschiedenen Kirchen im Stadtgebiet; zum Abschluss dann im Rahmen des Christopher Street Day auf dem Opernplatz.

„Jesus hörte zu und sprach. Beides tat er sehr intensiv und beides begegnet uns in seinen Gleichnissen“, sagt Axel Kawalla. „In Ihnen erzählt Jesus vom Reich Gottes. Aber er tut dies nicht so, als sei das eine Welt, die mit unserer nichts zu tun hätte. Er lebt genau dasselbe Leben wie alle. Und Jesus ist überzeugt, dass das Reich Gottes in eben genau diese Welt hereinbricht und schon im Werden ist.“

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Verschränkung von Theorie und Praxis

Foto: Die Akademie. Versicherer im Raum der Kirchen

Kooperationsprojekt zur PSNV bei Kindern und Jugendlichen

Es war ein besonderes Kooperationsprojekt, das Prof. Dr. Christoph Kröger vom Institut für Psychologie der Universität Hildesheim für seine Studierenden vorbereitet hatte: Mitte Januar konnten sie an einem sechsstündigen Seminar „Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) bei Kindern, Jugendlichen und ihren Angehörigen“ teilnehmen. In Kooperation mit dem Zentrum für Seelsorge gestaltete Prof. Kröger das Seminar in Zusammenarbeit mit Notfallseelsorgerinnen und -seelsorgern.

Zunächst gab Pastor Joachim Wittchen vom Zentrum für Seelsorge eine kurze Einführung in die Arbeit von Notfallseelsorge und PSNV. Der landeskirchliche Beauftragte für die Notfallseelsorge ging insbesondere auf Inhalte, Strukturen und Alarmierungswege ein.

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2019 – Zeit für Freiräume

Wie kann das überhaupt gehen?

Im Jahr 2019 soll es in der Landeskirche Hannovers „Zeit für Freiräume“ geben: ein Jahr für Aufbrüche und Fragen, für Unterbrechungen, Besinnung und vielleicht auch für einen Neubeginn. Die Welt verändert sich rasant – was bedeutet das für uns persönlich und für die kirchliche Arbeit? Was wollen wir tun? Was wollen wir lassen oder verändern? Was gibt uns Kraft, und wo finden wir Hoffnung? Um des Menschen willen hoffen wir, dass es uns gelingt, Freiräume zu schaffen.

Entlastung erleben, neue Ideen entwickeln, Überraschendes entdecken, Zukunft gestalten – das Zentrum für Seelsorge bietet dazu Begleitung, Anstöße und Impulse an. Die Beauftragten des Pastoralpsychologischen Dienstes (PPD) in den Sprengeln und weitere Fachkräfte aus Seelsorge und Beratung, Supervision und Coaching stehen Ihnen zur Verfügung.

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