Ausbildung | Fort- u. Weiterbildung

Seelsorge | Psych. Beratung | Supervision | Coaching

Lust und Last, geliebt und gehasst

Ein inspirierendes Bild für das Leiten in der Kirche: Tine Weiß und Mark von Rahden aus Hannover tanzen Tango Argentino. Foto: Andrea Hesse

PPD beleuchtet die Konflikte rund um kirchliches Leitungshandeln

„Leitung geschieht im Spannungsfeld von Sach- und Aufgabenorientierung auf der einen und Beziehungs- und Personenorientierung auf der anderen Seite.“ Mit diesem Satz führte Gert Stührmann, Vorsitzender der Konferenz des Pastoralpsychologischen Dienstes in der hannoverschen Landeskirche, jetzt in ein Fachgespräch im Zentrum für Seelsorge und Beratung (ZfSB) ein. Unter der Überschrift „Leiten und Streiten in der Kirche. Lust und Last, geliebt und gehasst“ diskutierten rund 25 kirchliche Mitarbeitende mit Leitungsaufgaben auf verschiedenen Ebenen die Faktoren, die für Leitungspersonen innerhalb der Institution Kirche eine besondere Herausforderung darstellen.

Als zentrales Moment stellte Stührmann die Ambivalenz zwischen Idealvorstellungen von Kirche und der Realität kirchlicher Arbeit heraus.

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Neues möglich machen und Zukunft eröffnen

Das Jahresprogramm 2022 ist erschienen

Neues möglich machen und Zukunft eröffnen – dazu ermuntern die Angebote des Zentrums für Seelsorge und Beratung (ZfSB). 90 Veranstaltungen sind im gerade erschienenen Jahresprogramm 2022 zu finden: Thementage, Webinare, ein- und mehrtägige Veranstaltungen sowie Langzeitfort- und -weiterbildungen in Seelsorge und Beratung, darüber hinaus Supervisions- und Balintgruppen verteilt über die Fläche der Landeskirche. Für Gemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen gibt es zudem individuell buchbare On-Demand-Angebote aus den verschiedenen Arbeitsfeldern des ZfSB.

Ohnehin stehen die Beauftragten und Fachreferent*innen aus den rund 20 Arbeitsbereichen des ZfSB von der Digitalen Seelsorge und Beratung über die Seelsorgeausbildung für ehrenamtlich Tätige und die Psychologische Beratung bis hin zur Systemischen Seelsorge für Rückfragen und Themenanfragen zur Verfügung. Das Zentrum für Seelsorge und Beratung mit seinem aktuellen Programm versteht sich als Dienstleister für beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende, die an beraterischen oder seelsorglichen Themen interessiert sind und Qualifikation durch Fort- und Weiterbildung suchen.

Holen Sie sich Anregungen und besuchen Sie unsere Veranstaltungen – ob digital oder persönlich – wir freuen uns auf Sie!

Zum Programm und zur Anmeldung

„Ich fühle mich jetzt gut vorbereitet“

Grundmodul Notfallseelsorge für junge Pastor*innen und Diakon*innen

Es war eine intensive, anstrengende und gleichzeitig motivierende Woche für 17 junge Pastor*innen und Diakon*innen in der hannoverschen Landeskirche und der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen: Im Hanns-Lilje-Haus in Hannover kamen sie im Rahmen einer Fortbildung in den ersten Amtsjahren (FEA) zum Grundmodul Notfallseelsorge zusammen.

Beginnend mit der Klärung der eigenen Motivation wurden in dieser Woche vielfältige Themen bearbeitet: ethisch-theologische Grundfragen und das Selbstverständnis der Notfallseelsorge; die Frage nach dem, was in und nach einem belastenden Einsatz trägt und hält; Einsätze bei Suizid oder Suizidandrohung; besondere Anforderungen in Einsätzen bei Kindern; das Überbringen einer Todesnachricht; Nachsorge für Einsatzkräfte; Schweigepflicht, Beichtgeheimnis und Zeugnisverweigerungsrecht.

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Demenz rüttelt das Leben durcheinander

Gottesdienstentwurf zum Welt-Alzheimertag 2021

Rund 1,6 Millionen Menschen in Deutschland sind an Demenz erkrankt – das sind fast zwei Prozent der Bevölkerung, Tendenz steigend. Zu ihnen gehört eine unbekannte Zahl von An- und Zugehörigen, die sie unterstützen und pflegen.

Seit 1994 gibt es den Welt-Alzheimertag am 21. September. An diesem Tag finden weltweit Aktivitäten statt, um die Öffentlichkeit auf die Situation von Menschen mit Demenz aufmerksam zu machen. Dabei geht es um eine Erkrankung, die das Leben durcheinander rüttelt – auch das Leben der Angehörigen und Begleitenden.

Alljährlich um den 21. September herum werden aus diesem Anlass an vielen Orten Gottesdienste gefeiert, die die Situation rund um die Demenz in den Blick nehmen. Dazu eingeladen sind an Demenz erkrankte Menschen, ihre Angehörigen, Pflegende in Heimen, Demenz-WGs und im ambulanten Dienst – und natürlich die ganze Gemeinde.

Eine Arbeitsgruppe von Altenseelsorgerinnen und -seelsorgern aus verschiedenen Landeskirchen möchte die Gemeinden und Einrichtungen dazu anregen, ebenfalls einen Gottesdienst anlässlich des Welt-Alzheimertages zu feiern. "Wir stellen dazu einen Gottesdienstentwurf zur Verfügung, den Interessierte gerne als Anregung nehmen, für sich abändern oder auch einfach so, wie von uns vorgeschlagen, feiern können“, sagt Anita Christians-Albrecht vom Zentrum für Seelsorge und Beratung. Der Entwurf kann ab dem 31. August angefordert werden unter anita.christians-albrecht@evlka.de oder 0511 – 79 00 31-18.

Fort- und Weiterbildung | September – Dezember 2021 | noch Plätze verfügbar

  • 07.10.2021: Notfallseelsorge in einer multikulturellen Welt
    Zielgruppe: Pastor*innen, Diakon*innen, Superintendent*innen, beruflich und ehrenamtlich Tätige in der Notfallseelsorge | Harsum | Anmeldeschluss: 23.09. | Kurs Nr. 9521 083 | weitere Infos
  • 03.11.2021: Gefühle digital zur Sprache bringen. Seelsorge und Beratung in Mails, Chats und Social Media
    Zielgruppe: Pastor*innen, Diakon*innen, Sozialpädagog*innen, Berater*innen | Hannover | Anmeldeschluss: 20.10. | Kurs Nr. 9521 035 weitere Infos

Weitere Informationen: 0511 79 00 31-19 | anmeldung.zfs.hannover@evlka.de

Zur Anmeldung

Queere Seelsorge und Beratung

Zum 1. Januar 2022 sucht die Ev.-luth. Landeskirche Hannoves eine Pastorin oder einen Pastor zur Besetzung der 0,5-Stelle der/des landeskirchlichen Beauftragten zur Queeren Seelsorge und Beratung. Die Stelle ist dem Zentrum für Seelsorge und Beratung zugeordnet und auf acht Jahre befristet.

Stellenausschreibung

Vor Ort, online oder hybrid

Das Zentrum für Seelsorge und Beratung bietet seine Fortbildungen, Tagungen, Konferenzen und Seminare aktuell in verschiedenen Formaten an: als Vor-Ort-Veranstaltung mit reduzierter Teilnehmer*innenzahl, als Videokonferenz oder im Hybrid-Format. In den aktuellen Ausschreibungen zu unseren Veranstaltungen weisen wir gegebenenfalls auf veränderte Formate hin.

Umgang mit dem Corona-Virus: ständig aktualisierte Empfehlungen der Landeskirche