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„Woche für das Leben“ zur Suizidprävention

Mit dieser Postkarte werben die Kirchen für die Woche des Lebens. Foto: ©Uwa Scholz / EyeEm_gettyimages.com

Zentrum für Seelsorge ist mit einem Infostand dabei

Die „Woche für das Leben“ ist seit 25 Jahren eine ökumenische Aktion der evangelischen und katholischen Kirche für den Schutz und die Würde des Menschen vom Lebensanfang bis zum Lebensende. In diesem Jahr findet die Woche für das Leben vom 4. bis 11. Mai 2019 statt; sie wird am 4. Mai um 11 Uhr mit einem Gottesdienst in der Marktkirche in Hannover eröffnet.

Die diesjährige Woche für das Leben widmet sich unter dem Titel „Leben schützen. Menschen begleiten. Suizide verhindern“ der Suizidprävention und stellt die vielfältigen Beratungsangebote beider Kirchen für suizidgefährdete Menschen und ihre Angehörigen in den Mittelpunkt. Die bundesweite Aktion wird durch den Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, eröffnet. Auch Bischof Dr. Heiner Wilmer (Bistum Hildesheim) sowie Landebischof Ralf Meister (Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers), werden im Gottesdienst mitwirken.

Vor dem Hintergrund von etwa 10.000 Suiziden und noch deutlich mehr Suizidversuchen in Deutschland pro Jahr will die Woche für das Leben den Gründen von Depression und Todeswünschen nachgehen und Wege für eine bessere Prävention und Versorgung suizidgefährdeter Menschen öffnen.

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Impulse für eine inklusive Seelsorge

Foto: Rainer Maiores, pixabay.com

Fachtag am 24. Mai bietet Anstöße und kreativen Austausch

„... und raus bist du!“ – vielleicht kennen Sie diese Zeile noch aus Ihrer Kindheit? Für viele Menschen beschreibt sie die ganz reale Lebenswirklichkeit: Sie sind anders als die Mehrheit, die die Norm vorgibt, und müssen deshalb häufig unter Bedingungen leben, die ihren Bedürfnissen nicht entsprechen. „... und raus bist du!“ – die Angst vor dieser Erfahrung prägt auch das Leben vieler Menschen, die sich selbst als völlig „normal“ betrachten. Lieber nicht auffallen, Fehler vermeiden, Störendes draußen lassen – dieses Bemühen kann die einengende Konsequenz sein.

Kann Inklusion das Draußen in ein Drinnen verwandeln? Und was kann Seelsorge dazu beitragen? Diesen Fragen widmet sich der diesjährige Fachtag des Zentrums für Seelsorge.

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Der Wunsch nach Erzählräumen ist groß

In einem intensiven Gespräch diskutierten die Teilnehmenden den Bericht des PPD. Foto: Gert Stührmann

Kirche braucht das intergenerationelle Gespräch

„Generationswechsel in der Pfarrerschaft. Warum die Kirche das intergenerationelle Gespräch unter ihren Pastorinnen und Pastoren braucht“ – so lautet der Titel des aktuellen Jahresberichtes des Pastorapsychologischen Dienstes (PPD) im Zentrum für Seelsorge. Wie schon in den Vorjahren geht dieser Bericht weit über einen reinen Tätigkeitsbericht hinaus: „In seinen Jahresberichten versucht der PPD, die Stimmungen bei kirchlichen Mitarbeitenden wahrzunehmen, sie zu verstehen und zur Sprache zu bringen“, erklärt Gert Stührmann, Vorsitzender der Fachgruppe Pastoralpsychologischer Dienst.

Zur Vorstellung des Jahresberichtes hatte das Zentrum für Seelsorge (ZfS) gemeinsam mit dem PPD zu einem Fachgespräch eingeladen. Ziel war es, psychodynamische Aspekte im spannungsvollen Miteinander der Generationen in den Blick zu nehmen in dem Vertrauen, dass die Generationen voneinander lernen können.

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