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400 Seelsorgende kommen in Hannover zusammen

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Pastor Lars Wißmann

2. Bundeskongress für Seelsorge in Krankenhaus und Gesundheitswesen

Der 2. Ökumenische Bundeskongress für Seelsorge im Krankenhaus und im Gesundheitswesen wird in der Zeit vom 30. März bis 1. April 2022 im Hannover Congress Centrum (HCC) stattfinden. Das Zentrum für Seelsorge wird diese Folgeveranstaltung des ersten Kongresses, der 2017 in München stattfand, inhaltlich und organisatorisch ausrichten.

„Seelsorge ist ein unverzichtbarer Teil der Behandlung kranker Menschen und ihrer An- und Zugehörigen“, sagt der landeskirchliche Beauftragte für Krankenhausseelsorge und Geschäftsführer des Kongresses, Pastor Lars Wißmann. „Die Berücksichtigung ihrer spirituellen Bedürfnisse ist für Patientinnen und Patienten von großer Bedeutung.“ 

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Ein Segen für jede Liebe

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Pastor Axel Kawalla

14. Februar: Gottesdienst für Schwule, Lesben und Heteros

„Ein Segen für jede Liebe“ – unter dieser Überschrift laden die HIV- und AIDS-Seelsorge der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und die Evangelische Jugend Hannover gemeinsam mit weiteren Partnern zu einem Gottesdienst am Valentinstag ein. „Egal ob Single oder verheiratet, ob lesbisch, schwul oder hetero – alle sind willkommen und wer will, wird gesegnet und bekommt eine Rose geschenkt“, sagt Pastor Axel Kawalla, Beauftragter für die HIV- und AIDS-Seelsorge in der Landeskirche Hannovers. Der Gottesdienst beginnt am Freitag, 14. Februar, um 18 Uhr in der Jugendkirche Hannover, An der Lutherkirche 20. Für Musik sorgt die Popkantor-Band.

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Drinnen oder draußen – eine Frage der Perspektive

Was hilft im Kontakt mit demenziell Erkrankten? Antworten wurden während des Fachtages gesammelt. Foto: Andrea Hesse

4. Werkstattheft zum Thema „Seelsorge und Inklusion“ ist erschienen

„... und raus bist du!“ – vielleicht kennen Sie diese Zeile noch aus Ihrer Kindheit? Für viele Menschen beschreibt sie die ganz reale Lebenswirklichkeit: Sie sind anders als die Mehrheit, die die Norm vorgibt, und müssen deshalb häufig unter Bedingungen leben, die ihren Bedürfnissen nicht entsprechen. „... und raus bist du!“ – die Angst vor dieser Erfahrung prägt auch das Leben vieler Menschen, die sich selbst als völlig „normal“ betrachten. Lieber nicht auffallen, Fehler vermeiden, Störendes draußen lassen – dieses Bemühen kann die einengende Konsequenz sein.

Kann Inklusion das Draußen in ein Drinnen verwandeln? Und was kann Seelsorge dazu beitragen? Diesen Fragen widmete sich ein Fachtag des Zentrums für Seelsorge im Mai 2019.

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„So wächst Inklusion“

Pastorin Christiane Neukirch, hier bei der Aufnahme von Wochensprüchen in Gebärdensprache, lädt zum inklusiven Bibelerzählen in die Kreuzkirche ein. Foto: Andrea Hesse

Inklusives Bibelerzählen in der Kreuzkirche in Hannover

Wie sieht sie nochmal aus, die Gebärde für Gott? Ach ja: drei Finger an einer Hand nach oben gestreckt! Und wie gebärde ich „Segen“ oder „Vertrauen“?

Christiane Neukirch, Beauftragte der Landeskirche für Gebärdensprachliche Seelsorge, und Reinhard Krüger, religionspädagogischer Referent für die Arbeit in Kindertagesstätten, erzählen Kindern und Erwachsenen biblische Geschichten zum Hören, Sehen und Mitgebärden. Regelmäßig laden sie dazu in die Kreuzkirche in der hannoverschen Altstadt ein. „So wächst Inklusion“, sagt Christiane Neukirch. „Nicht nur das Sprechen, sondern auch das Gebärden in der Kirche werden ganz normal. Und so soll es auch sein, damit unsere Kirche für alle da ist.“

Dies sind die nächsten Termine des inklusiven Bibelerzählens: Donnerstag, 13. Februar sowie Dienstag, 3. März und Mittwoch, 4. März 2020 jeweils von 9.30 – 10.30 Uhr in der Kreuzkirche. Christiane Neukirch bittet um Anmeldung unter 0511 397 59 10 oder Christiane.Neukirch@evlka.de.

Gebärdensprachliche Seelsorge