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Chat-Andacht am Ewigkeitssonntag

Foto: Andrea Hesse

Trauern im Netz – online Verstorbener gedenken

Der Tod geliebter Menschen wirkt oft lange nach. Was bleibt von ihnen, woran erinnert man sich? Traditionell gedenken evangelische Christinnen und Christen am Ewigkeitssonntag verstorbener Angehöriger und Freunde – in Gemeindegottesdiensten, aber auch online. Schon seit 2009 bietet das Portal www.trauernetz.de am Ewigkeitssonntag eine Chat-Andacht an, die in diesem Jahr am 24. November um 18 Uhr stattfindet.

Die Online-Andacht ergänzt das gottesdienstliche Angebot der Kirchengemeinden vor Ort. Im Chat können Angehörige und Freund*innen auch an Menschen erinnern, die bereits vor längerer Zeit gestorben sind. Zudem bietet sie auch Trauernden, die nicht an einem Gemeindegottesdienst teilnehmen können, eine Möglichkeit des Gedenkens.

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„Wir brauchen einen Schlüssel, um ins Gespräch zu kommen“

Anita Christians-Albrecht (von links), Helene Eißen-Daub, Dr. Katharina Rogge-Balke und Dr. Stephanie Springer freuen sich über die positive Resonanz auf die Vorsorgebroschüre. Foto: Andrea Hesse

Vorsorgebroschüre findet überwältigend positives Echo

„Ich höre immer wieder, dass Pastorinnen und Pastoren mit Sprachlosigkeit konfrontiert sind, wenn es um Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Sterben und Tod geht“, erzählt Pastorin Anita Christians-Albrecht vom Zentrum für Seelsorge. Die landeskirchliche Beauftragte für Altenseelsorge ist viel in der Fläche der Hannoverschen Landeskirche unterwegs und hat die Bedürfnisse, die sie dabei wahrgenommen hat, jetzt in eine Vorsorgebroschüre einfließen lassen. „Ins Gespräch gebracht und gut geregelt. Vorsorge ist sinnvoll“ ist der Titel des von der Landeskirche herausgegebenen Heftes, von dem bereits 15.000 Exemplare bestellt und ausgeliefert wurden.  

„Selbstbestimmung ist heute ein wichtiger Aspekt menschlichen Lebens“, sagt Dr. Stephanie Springer, Präsidentin des Landeskirchenamtes. „Vor diesem Hintergrund werden Schmerzen, Leiden, Verfall und Abhängigkeit oft verdrängt."

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Seelsorge als Begleitung

Foto: Free Photos auf Pixabay

Basiskurs für Ehrenamtliche am Zentrum für Seelsorge

Auf Menschen zugehen, Zeit schenken, Gesprächsimpulse geben: Das muss nicht allein Sache von Pastor*innen und Diakon*innen sein. Frauen und Männer im Ehrenamt können in verschiedenen Seelsorgefeldern eigene Talente entdecken und ausbilden – ihre Lebens- und Erfahrungskompetenz ist dabei ein wertvoller Anknüpfungspunkt.

In den Besuchsdiensten der Kirchengemeinden, in der stationären und ambulanten Krankenhausseelsorge, der Telefonseelsorge, in der Hospiz- und Palliativbegleitung, in der stationären und ambulanten Altenseelsorge sowie in der Notfallseelsorge ist die Mitwirkung von Ehrenamtlichen nicht mehr wegzudenken.

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"Der ganze Fisch war voll Gesang"

Blindenseelsorger Andreas Chrzanowski, hier beim Lesen der Lutherbibel in Braille-Schrift, lädt zum Dunkelgottesdienst ein. Foto: Andrea Hesse

Dunkelgottesdienst mit einer Jazz-Ballade in der Nikodemus-Kirche

Ein abgedunkelter Raum. Man sieht wenig oder gar nichts. Blinde Menschen assistieren den Besucherinnen und Besuchern: Am Buß- und Bettag, Mittwoch, 20. November 2019, wird um 19 Uhr ein Dunkelgottesdienst in der Nikodemus-Kirche am Lüneburger Damm 2 in Hannover gefeiert.

Hin und wieder liest man von einem „Dunkelcafé“ oder einem „Dunkelrestaurant“: Sehende Menschen tauchen hier in die Welt von Sehbehinderten und Blinden ein. Aber kann man auch einen Gottesdienst feiern, ohne etwas zu sehen? „Ja, man kann!“, sagt Pastor Andreas Chrzanowski, Beauftragter für die Blinden- und Sehbehindertenseelsorge in der Hannoverschen Landeskirche.

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