Seelsorge | Beratung | Supervision Coaching | Ausbildung | Fortbildung

Wechsel an der Spitze des Landeskirchenamtes

Dr. Ralph Charbonnier

Dr. Ralph Charbonnier ist Theologischer Vizepräsident

Landesbischof Ralf Meister hat am heutigen Freitag den Theologen Dr. Ralph Charbonnier in einem Gottesdienst in der Marktkirche in das Amt des Theologischen Vizepräsidenten im Landeskirchenamt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers eingeführt. Charbonnier, der dem Kuratorium des Zentrums für Seelsorge und Beratung angehört, bekleidet damit eines der höchsten theologischen Ämter in der Landeskirche Hannovers. Er folgt auf Arend de Vries, der von seinem Amt entpflichtet wurde und in den Ruhestand wechselt.

Inhaltlich ist Charbonnier künftig zuständig für theologische Grundsatzfragen, für Grundfragen kirchlichen Handelns und für die Koordinierung theologischer Themen in der Landeskirche mit rund 2,5 Millionen Mitgliedern in 1.235 Gemeinden.

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2 Viren – 1.000 Welten

Foto: Axel Kawalla

29. November: Gottesdienst zum Welt-Aids-Tag im Corona-Jahr

„2 Viren – 1.000 Welten“ – unter dieser Überschrift lädt die HIV- und AIDS-Seelsorge der hannoverschen Landeskirche in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen zum Gottesdienst in die Jugendkirche Hannover ein. „Wir wollen an diesem Abend an die vielen Menschen denken, die unter HIV oder Covid 19 leiden“, sagt Pastor Axel Kawalla, HIV- und AIDS-Seelsorger am Zentrum für Seelsorge und Beratung in Hannover. „Die Jugendkirche füllt sich dann mit dem Klang eines Gesangsquartetts und der Advent beginnt.“

Der Gottesdienst zum Welt-AIDS-Tag im Corona-Jahr findet am ersten Adventssonntag, 29. November, um 18 Uhr in der Jugendkirche (Lutherkirche), An der Lutherkirche 12 in Hannover, statt.

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„Man braucht eine gesunde, klare Abgrenzung“

Kirsten Fricke ist landeskirchliche Beauftragte für Gefängnisseelsorge

„Gefängnisseelsorge ist ein spezielles Arbeitsfeld“, sagt Pastorin Kirsten Fricke. „Um im Strafvollzug als Seelsorgerin oder Seelsorger tätig zu sein, braucht man eine gesunde, klare Abgrenzung.“ Sie selbst arbeitet seit fünfeinhalb Jahren als Seelsorgerin in einem ökumenischen Team in der Justizvollzugsanstalt Sehnde, einer der größten Einrichtungen in Niedersachsen. Seit September ist sie zudem im Umfang einer 25-Prozent-Stelle landeskirchliche Beauftragte für Gefängnisseelsorge und in dieser Funktion dem Zentrum für Seelsorge und Beratung (ZfSB) in Hannover zugeordnet.

„Es geht mir als Beauftragte für die Gefängnisseelsorge darum, Vieles von dem, was vorhanden ist, zu bewahren und gleichzeitig Neues zu wagen“, sagt Kirsten Fricke.

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„Verbindung von analog und digital ist entscheidend“

Pastorin Christine Tergau-Harms

Seelsorge und Beratung können auch im Lockdown viel tun

„Seelsorge“ lautete eines der Stichworte, die jetzt beim Medientag der hannoverschen Landeskirche in Interviews und Kurz-Workshops bearbeitet wurden. Welche neuen Formate sind nötig in diesen Tagen? Welche neuen oder veränderten Ansätze ergeben sich aus der Pandemie und der daraus resultierenden zunehmenden Digitalisierung? Wie gelingen neue Wege, wenn Seelsorger*innen nur noch sehr eingeschränkt oder gar nicht mehr direkt mit Menschen in Krankenhäusern oder Pflegeheimen in Kontakt kommen können? Diese Fragen richtete Moderator Jan Sedelies per Video-Interview an Christine Tergau-Harms vom Zentrum für Seelsorge und Beratung (ZfSB). Während der Zeit des Lockdowns im Frühjahr habe sie, ebenso wie ihre Kolleginnen und Kollegen in Supervision und Coaching, unter einem ständigen Entscheidungsstress gestanden, berichtete die landeskirchliche Beauftragte für die Koordination von Supervision und Coaching.

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Ein Netzwerker für die TelefonSeelsorge

Diakon Daniel Tietjen

Daniel Tietjen ist neuer landeskirchlicher Beauftragter im ZfSB

Daniel Tietjen ist ein überzeugter Netzwerker – sicher eine wichtige Voraussetzung für die neue Aufgabe, die er vor wenigen Wochen übernommen hat. Als landeskirchlicher Beauftragter für die TelefonSeelsorge ist der Diakon seit dem 1. Oktober 2020 verantwortlich für die Koordination aller TelefonSeelsorge-Stellen in der hannoverschen Landeskirche und für deren fachliche Weiterentwicklung. Darüber hinaus vertritt er die insgesamt sechs regionalen TelefonSeelsorgen innerhalb der Landeskirche in Gremien und gegenüber der Kirchenleitung sowie auf Bundesebene. Hier ist er Gründungsmitglied der „Arbeitsgruppe Digitalisierung“, die 2016 gegründet wurde. Als Beauftragter für die TelefonSeelsorge ist Tietjen dem Zentrum für Seelsorge und Beratung in Hannover zugeordnet – ein wichtiger Ansatzpunkt für die Vernetzung mit anderen Seelsorgefeldern.

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Seelsorge, Beratung und Fortbildung in herausfordernder Zeit

Weniger Teilnehmer*innen, Abstand und Hygiene

Vor dem Hintergrund der aktuellen Risikoeinschätzung von staatlicher Seite zum Verlauf der Corona-Pandemie und in Übereinstimmung mit den Handlungsempfehlungen der hannoverschen Landeskirche bietet das Zentrum für Seelsorge und Beratung seine Fortbildungen, Tagungen, Konferenzen und Seminare zurzeit mit einer verringerten Zahl von Teilnahmeplätzen oder in Form von Web-Seminaren an; zum Teil kommen auch Hybrid-Formate zum Einsatz. Bei allen Vor-Ort-Veranstaltungen finden die aktuell gültigen Abstandsregelungen sowie die Hygienebestimmungen Anwendung.

Alle Teilnehmer*innen der Veranstaltungen des ZfSB werden um Verständnis für eventuelle Einschränkungen sowie um Beachtung der aktuellen Bestimmungen gebeten.

Zentrum für Seelsorge und Beratung
Angela Grimm, Direktorin