Seelsorge | Beratung | Supervision Coaching | Ausbildung | Fortbildung

„Wir brauchen einen Schlüssel, um ins Gespräch zu kommen“

Anita Christians-Albrecht (von links), Helene Eißen-Daub, Dr. Katharina Rogge-Balke und Dr. Stephanie Springer freuen sich über die positive Resonanz auf die Vorsorgebroschüre. Foto: Andrea Hesse

Vorsorgebroschüre findet überwältigend positives Echo

„Ich höre immer wieder, dass Pastorinnen und Pastoren mit Sprachlosigkeit konfrontiert sind, wenn es um Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Sterben und Tod geht“, erzählt Pastorin Anita Christians-Albrecht vom Zentrum für Seelsorge. Die landeskirchliche Beauftragte für Altenseelsorge ist viel in der Fläche der Hannoverschen Landeskirche unterwegs und hat die Bedürfnisse, die sie dabei wahrgenommen hat, jetzt in eine Vorsorgebroschüre einfließen lassen. „Ins Gespräch gebracht und gut geregelt. Vorsorge ist sinnvoll“ ist der Titel des von der Landeskirche herausgegebenen Heftes, von dem bereits 15.000 Exemplare bestellt und ausgeliefert wurden.  

„Selbstbestimmung ist heute ein wichtiger Aspekt menschlichen Lebens“, sagt Dr. Stephanie Springer, Präsidentin des Landeskirchenamtes. „Vor diesem Hintergrund werden Schmerzen, Leiden, Verfall und Abhängigkeit oft verdrängt."

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Seelsorge als Begleitung

Foto: Free Photos auf Pixabay

Basiskurs für Ehrenamtliche am Zentrum für Seelsorge

Auf Menschen zugehen, Zeit schenken, Gesprächsimpulse geben: Das muss nicht allein Sache von Pastor*innen und Diakon*innen sein. Frauen und Männer im Ehrenamt können in verschiedenen Seelsorgefeldern eigene Talente entdecken und ausbilden – ihre Lebens- und Erfahrungskompetenz ist dabei ein wertvoller Anknüpfungspunkt.

In den Besuchsdiensten der Kirchengemeinden, in der stationären und ambulanten Krankenhausseelsorge, der Telefonseelsorge, in der Hospiz- und Palliativbegleitung, in der stationären und ambulanten Altenseelsorge sowie in der Notfallseelsorge ist die Mitwirkung von Ehrenamtlichen nicht mehr wegzudenken.

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"Der ganze Fisch war voll Gesang"

Blindenseelsorger Andreas Chrzanowski, hier beim Lesen der Lutherbibel in Braille-Schrift, lädt zum Dunkelgottesdienst ein. Foto: Andrea Hesse

Dunkelgottesdienst mit einer Jazz-Ballade in der Nikodemus-Kirche

Ein abgedunkelter Raum. Man sieht wenig oder gar nichts. Blinde Menschen assistieren den Besucherinnen und Besuchern: Am Buß- und Bettag, Mittwoch, 20. November 2019, wird um 19 Uhr ein Dunkelgottesdienst in der Nikodemus-Kirche am Lüneburger Damm 2 in Hannover gefeiert.

Hin und wieder liest man von einem „Dunkelcafé“ oder einem „Dunkelrestaurant“: Sehende Menschen tauchen hier in die Welt von Sehbehinderten und Blinden ein. Aber kann man auch einen Gottesdienst feiern, ohne etwas zu sehen? „Ja, man kann!“, sagt Pastor Andreas Chrzanowski, Beauftragter für die Blinden- und Sehbehindertenseelsorge in der Hannoverschen Landeskirche.

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Coaching in Supervisionsqualität

Christine Tergau-Harms (von links), Angela Grimm und Petra Eickhoff-Brummer im Gespräch über gleichwertige Standards für Supervision und Coaching. Foto: Andrea Hesse

Landeskirche stärkt drei Arbeitsfelder im Zentrum für Seelsorge

Vor dem Hintergrund der wachsenden Nachfrage aus Kirchengemeinden, Diakonie und Einrichtungen hat die Hannoversche Landeskirche jetzt drei ihrer Arbeitsfelder am Zentrum für Seelsorge (ZfS) in Hannover gestärkt: die Fachstelle für Supervision und Coaching, die Systemische Seelsorge und die Seelsorgeausbildung für Ehrenamtliche.

Seit der Gründung des ZfS im Jahr 2014 ist die Koordination der Supervision in der Hannoverschen Landeskirche hier konzeptionell verankert. Im Umfang einer halben Stelle war zunächst Petra Eickhoff-Brummer in diesem Arbeitsfeld tätig. Die rasante Entwicklung des Coachings als Form der beruflichen Beratung auch innerhalb der Kirche machte 2017 jedoch Veränderungen notwendig: Die Landeskirche entschied sich dafür, analog zu den Qualitätskriterien für Supervision auch Kriterien für das Coaching zu entwickeln.

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