Seelsorge | Beratung | Supervision Coaching | Ausbildung | Fortbildung

„Füllt den Raum aus - es kommt sonst noch schlimmer“

Im Gespräch in der rollenden Kirche (von links): Carsten Brehm, Ralf Schönbeck, Julia Schönbeck, Axel Kawalla und Caroline Jäsche. Foto: Andrea Hesse

HIV- und AIDS-Seelsorger Kawalla beim Christopher Street Day

Die Nachbarschaft war laut, bunt und wunderschön schrill, dennoch fand Axel Kawalla Menschen, die ihm in Ruhe zuhörten: Mit dem Kirchenmobil und einem kleinen Team war der Beauftragte für HIV- und AIDS-Seelsorge beim Christopher Street Day (CSD) auf dem Opernplatz in Hannover präsent. In der leuchtend blauen rollenden Kirche, einem umgebauten Bauwagen, bot Kawalla einen Segen für jede Liebe an und kam mit vielen Menschen ins Gespräch.   

50 Jahre ist es her, dass sich in der Christopher Street in New York nach Polizei-Razzien queere Gruppen erhoben, um für ihre Rechte zu kämpfen. Damals schon ging es um Menschenrechte für alle; so auch beim Christopher Street Day auf dem hannoverschen Opernplatz.

Mehr lesen

Experten für Spiritualität im Gesundheitswesen

Die Vielfalt von Spiritualität spiegelte sich auch in den unübersichtlichen Tafelbildern wider. Foto: Maria Schulze

Seminartag für Seelsorger*innen aus Hannover und Braunschweig

„Wie kann man Spiritualität eigentlich lehren und lernen?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich jetzt rund 40 Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger im Theologischen Zentrum Braunschweig im Rahmen eines Seminartages. Professor Dr. Traugott Roser, Professor für Praktische Theologie in Münster und Referent des Tages, bestärkte die Teilnehmenden darin, sich als Expertinnen und Experten für Spiritualität in den Krankenhäusern zu profilieren. Dazu gehöre auch eine reflektierte und professionelle Lehrtätigkeit, etwa in der Ausbildung von Pflegekräften und Ärzt*innen.

Nachdem sich die teilnehmenden Seelsorger*innen über ihre eigenen Module der Lehre und des Lernens ausgetauscht hatten, wurde die gesamte inhaltliche und methodische Vielfalt in der Didaktik von Spiritualität deutlich.

Mehr lesen

Drinnen oder draußen – eine Frage der Perspektive

Wie erkenne ich mein Gegenüber, wenn ich weder sehen noch hören kann? Foto: Andrea Hesse

Fachtag des ZfS beschäftigt sich mit einer inklusiven Seelsorge

„Vieles machen wir in Kirche, Gemeinden und Diakonie gut, aber wir haben sehr viele blinde Flecken.“ Professorin Dr. Hanna Löhmannsröben stellt der Kirche als Institution in der Frage einer inklusiven Seelsorge kein ganz schlechtes Zeugnis aus, weist aber dennoch deutlich darauf hin, dass es an vielen Stellen fehlt. Mit ihrem Vortrag „… und raus bist du! Impulse für eine inklusive Seelsorge“ eröffnet sie den gleichnamigen Fachtag im Zentrum für Seelsorge und bringt verschiedene Perspektiven in die Diskussion ein.  

Löhmannsröben ist Dozentin am Fachbereich Inklusionspädagogik der Universität Potsdam, und sie ist auch Theologin und Religionspädagogin, absolvierte einen Promotions-
studiengang im Fach Sonderpädagogik und hatte einen Lehrstuhl für Heilpädagogik in Berlin inne.

Mehr lesen

Notfallseelsorge ist eine verlässliche Ansprechpartnerin

Die überwiegende Zahl der Einsätze findet im häuslichen Bereich statt. Foto: Klaus Resch, Die scharfe Linse

1.649 Einsätze in den Sprengeln der hannoverschen Landeskirche

„Die Notfallseelsorge ist und bleibt ein stark in Anspruch genommenes Arbeitsfeld in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers“, sagt Pastor Joachim Wittchen, landeskirchlicher Beauftragter für Notfallseelsorge. 1.649 Einsätze wurden im Jahr 2018 in den Sprengeln der hannoverschen Landeskirche statistisch erfasst; für das Vorjahr weist die Statistik 1.689 Einsätze aus.

81 Prozent der Notfallseelsorge-Einsätze (1.339) entfielen 2018 auf den innerhäuslichen Bereich; bei den restlichen 19 Prozent (310) handelte es sich um Einsätze im öffentlichen Raum. „Zu den innerhäuslichen Einsätzen werden unter anderem die Alarmierungen nach einer vergeblichen Wiederbelebung gerechnet, außerdem Suizide oder das Überbringen einer Todesnachricht gemeinsam mit der Polizei“, erklärt Joachim Wittchen.

Mehr lesen