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Fortbildungsprogramm für psychologische Beratungsstellen

ZfS sucht psychologische Referentin oder psychologischen Referenten

Das Zentrum für Seelsorge der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers sucht zum 1. Januar 2020 eine psychologische Referentin oder einen psychologischen Referenten mit dem Schwerpunkt Fortbildungen in der Hauptstelle für Lebensberatung. Es handelt sich um eine 50-Prozent-Teilzeitstelle; Dienstsitz ist im Hanns-Lilje-Haus in Hannover.

Die/der Stelleninhaber*in entwickelt für die Hauptstelle für Lebensberatung das Fortbildungsprogramm für die Mitarbeitenden in den 31 psychologischen Beratungsstellen der Hannoverschen Landeskirche. Das Programm umfasst jährlich 15 bis 20 Eintageskurse mit externen Referent*innen.

STELLENAUSSCHREIBUNG

Hauptstelle für Lebensberatung

„Dieses Angebot ist ein Glücksfall“

"Ein Glücksfall": Christian Voigtmann (von links), Editha Westmann, Alina Fejgin und Michael Fürst stellten das Vertrauenstelefon vor. Foto: Andrea Hesse

Erstes russischsprachiges Vertrauenstelefon in Niedersachsen

Christian Voigtmann, Alina Fejgin, Michael Fürst und Editha Westmann sind sich einig: Die Realisierung dieses Projektes ist ein Glücksfall für russischsprachige Menschen in Niedersachsen. Gemeinsam stellten Voigtmann als Leiter der Telefonseelsorge Hannover und Mitarbeiter des Zentrums für Seelsorge, Fejgin als Leiterin des Sozialreferats der Jüdischen Gemeinde Hannover und Michael Fürst als deren Vorsitzender jetzt das erste Vertrauenstelefon in russischer Sprache in Niedersachsen vor. Westmann, seit März 2018 Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedlerinnen und -aussiedler, sicherte die Unterstützung der Niedersächsischen Landesregierung zu.

Aktuell sind etwa 10.000 Menschen Mitglied einer der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen; für etwa 95 Prozent von ihnen ist Russisch die Muttersprache.

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Viele Fragen rund ums Älterwerden

Foto: Andrea Hesse

Hannoversche Landeskirche veröffentlicht eine Vorsorgemappe

„Ins Gespräch gebracht und gut geregelt. Vorsorge ist sinnvoll“ – unter diesem Titel ist in diesen Tagen die lange geplante Vorsorgemappe der hannoverschen Landeskirche veröffentlicht worden.

Das Anliegen der Vorsorgemappe besteht darin, möglichst viele Menschen in unseren Gemeinden auf das Thema Vorsorge aufmerksam zu machen, verschiedene Generationen darüber ins Gespräch zu bringen und darzustellen, welche Hilfen und Kompetenzen die evangelisch-lutherische Kirche in diesem Bereich zur Verfügung stellt“, erklärt Anita Christians-Albrecht, Beauftragte für Altenseelsorge am Zentrum für Seelsorge. „Dass die entsprechenden Fragen die Menschen beschäftigen, wissen wir aus unzähligen seelsorglichen Begegnungen und Gesprächen.“

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„Es geht darum, auf Golgatha zu bleiben“

Pastorin Andrea Peschke (links) wurde von Angela Grimm in den Ruhestand verabschiedet. Foto: Andrea Hesse

Zwölf Jahre lang prägte Andrea Peschke die landeskirchliche Hospizarbeit

Zwölf Jahre lang prägte sie die Hospiz- und Palliativarbeit in der hannoverschen Landeskirche und in ganz Niedersachsen; nun wurde Pastorin Andrea Peschke von Angela Grimm, Direktorin des Zentrums für Seelsorge (ZfS), in den Ruhestand verabschiedet.

„Vor zwölf Jahren, zu Beginn deiner Tätigkeit in diesem Arbeitsfeld, waren der hospizliche Gedanke und der Palliativgedanke noch nicht so leichtgängig wie heute – vor allem auch der Gedanke, dass Kirche und Hospiz zusammengehören“, blickte die ZfS-Direktorin in ihren Abschiedsworten in der Marien-Petri-Kirche in Wennigsen zurück. „Du hast den Hospizgedanken und das hospizliche Ehrenamt gestärkt und hast die Hospizseelsorge als seelsorgliche Alltagsbegleitung auf Augenhöhe gelehrt.“

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Große Vielfalt in neuer Struktur

Das Jahresprogramm 2020 ist erschienen

Das Zentrum für Seelsorge und Beratung bietet für das Jahr 2020 eine Vielfalt von Weiterbildungen für Seelsorge, Beratung, Supervision und Coaching. Um dies gut abzubilden, wurde für das jetzt erschienene Jahresprogramm eine neue Programmstruktur gewählt: Auf den ersten Seiten sind  die Langzeit-Fort- und -Weiterbildungen in den grundständigen Seelsorgelinien KSA, PPD, PzS und Systemik zu finden. Neu ins Programm aufgenommen wurden „Cross-Over-Kurse“, die Brücken zwischen den Arbeitsfeldern bauen – „KSA meets Systemik“ ist dafür ein Beispiel.

In einem zweiten Teil des Programmheftes finden Interessierte Veranstaltungen, die Themen aus den verschiedenen Arbeitsfeldern in Seelsorge und Beratung bearbeiten. Von Altenseelsorge bis Themenzentrierte Interaktion reicht die Bandbreite dieser Angebote. Neu zusammengestellt und zum Teil auch neu entwickelt wurden die Angebote „On Demand“, die von Kirchenkreisen, Konferenzen, Einrichtungen und Gruppen abgefragt und gebucht werden können – als Formate, die gezielt in die Fläche der Landeskirche hineinwirken.

In einem weiteren Arbeitsfeld geht das Zentrum für Seelsorge im Jahr 2020
einen großen Schritt voran: In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Medienarbeit (EMA) wird ein Gesamtkonzept medialer Seelsorge und Beratung in der hannoverschen Landeskirche entwickelt und umgesetzt. Damit stellen sich Seelsorge und Beratung den Bedürfnissen und Anforderungen von Menschen, die sich in der digitalen Welt bewegen.

Aus-, Fort und Weiterbildung 2020