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„Zeitweise war es eine wilde Fahrt“

Frühere und aktuelle Weggefährt*innen im ZfS (von links): Susanne Kruse-Joost, frühere Referatsleiterin für Seelsorge, Gert Stührmann, Angela Grimm, Eva Maria Eggers, Dr. Friedrich Ley und Martin Bergau. Foto: Andrea Hesse

Eva Maria Eggers wurde aus dem Zentrum für Seelsorge verabschiedet

Im August 2013 hatte sie ihren Dienst im Zentrum für Seelsorge in Hannover angetreten, damals noch im sogenannten Projektbüro im Annastift; nun wurde Eva Maria Eggers im Rahmen einer Andacht aus dem ZfS verabschiedet. „Zeitweise war es eine wilde Fahrt“, erinnerte sie sich in ihren Abschiedsworten an die Zeit des Aufbaus in der damals neu gegründeten Einrichtung der hannoverschen Landeskirche – eine Zeit, in der grundlegende Strukturen erst entwickelt und etabliert werden mussten.

Direktorin Angela Grimm dankte Eva Maria Eggers für die immer wieder gezeigte Souveränität und Urteilsfähigkeit, für konzeptionelles und strukturelles Handeln und die Bereitschaft, auch in schwierigen Prozessen zu getroffenen Entscheidungen zu stehen. „Sie haben immer mehr getan als das, was gerade nötig war“, so Angela Grimm. „Der Aufbau des ZfS war Ihnen eine Herzensangelegenheit und Ihr Knowhow wird uns fehlen.“

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Trauern mit Kindern

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Pastorin Anita Christians-Albrecht

Radio-Interview mit Pastorin Anita Christians-Albrecht vom ZfS

Kann man Kinder zur Beerdigung oder zu einer Trauerfeier mitnehmen? Können sie die Eindrücke eines solchen Erlebnisses gut verarbeiten oder überfordern wir sie?

Über diese Fragen sprachen Julia Riese und Hans-Gerd Martens vom Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen (ekn) mit  Anita Christians-Albrecht vom Zentrum für Seelsorge. Die Pastorin, die sich in ihrer Funktion als Beauftragte für Altenseelsorge mit innerfamiliären Beziehungen und dem Thema Trauer beschäftigt, plädiert vor allem für Offenheit und Ehrlichkeit den Kindern gegenüber und gibt hilfreiche Hinweise für Eltern und Angehörige.

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Große Fachexpertise und Gespür für Themen

Angela Grimm, Rainer Bugdahn (2. von rechts) und Superintendent Holger Grünjes (rechts) verabschiedeten Hans-Günter Schoppa aus der Hauptstelle für Lebensberatung. Foto: Andrea Hesse

Hans-Günter Schoppa verlässt die Hauptstelle für Lebensberatung

„Ihre große Fachexpertise und Ihr Gespür für Themen zeichnen Sie aus“: Mit großem Dank für seine mehr als zwölfjährige Tätigkeit als Fortbildungsreferent verabschiedete Angela Grimm, Direktorin des Zentrums für Seelsorge, jetzt Hans-Günter Schoppa aus der Hauptstelle für Lebensberatung der hannoverschen Landeskirche. „Sie haben gesellschaftliche Entwicklungen beobachtet und daraus Angebote für die Lebensberatung entwickelt.“

Seit 2007 war Diplom-Psychologe Hans-Günter Schoppa für das Fortbildungsangebot der Hauptstelle für Lebensberatung in Hannover verantwortlich; alljährlich entwickelte er in dieser Funktion ein umfangreiches Angebot vor allem für Mitarbeitende in evangelischen Lebensberatungsstellen, aber auch für Seelsorger*innen und weitere Berufsgruppen.

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Kultursensible Seelsorge ist ein wichtiges Arbeitsfeld

ZfS-Direktorin Angela Grimm verabschiedete Andreas Kunze-Harper aus der Dienstkonferenz des ZfS. Foto: Andrea Hesse

Pastor Kunze-Harper steht für Anfragen und Beratung zur Verfügung

Er hat das Arbeitsfeld Kultursensible Seelsorge in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers maßgeblich mit aufgebaut; zukünftig wird er auf diesem Feld nur noch ehrenamtlich tätig werden: Seit Oktober ist Andreas Kunze-Harper mit einer vollen Stelle als Gefängnisseelsorger in der Justizvollzugsanstalt Uelzen tätig.

„Ich möchte die wichtige Arbeit in der kultursensiblen Seelsorge langfristig sichern und eine Nachfolge aufbauen“, sagt Kunze-Harper, der sich jetzt im kleinen Rahmen aus der Dienstkonferenz im Zentrum für Seelsorge verabschiedete. Insbesondere zwei Stränge möchte er dabei verfolgen: Besuche bei Patientinnen und Patienten aus nichtchristlichen Kulturen und Religionen im Krankenhaus und die kultursensible Arbeit in der Gefängnisseelsorge.

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