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Schweres Thema leicht gemacht

Foto: Andrea Hesse

Vorsorge-Broschüre wird viel nachgefragt

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind nur zwei von vielen schwierigen Themen, mit denen viele Menschen die Auseinandersetzung scheuen. Die Landeskirche Hannovers will ihnen zur Seite stehen und hat dazu eine umfassende Vorsorge-Broschüre veröffentlicht. Die Nachfrage ist so groß, dass jetzt die dritte Auflage gedruckt wurde.

„Ich wollte es angehen, solange ich noch klar im Kopf bin“, sagt Günter Schmidt-Glahn. Mittlerweile hat der 69-Jährige sein Testament gemacht und noch manch andere wichtige Entscheidung getroffen, die seine letzte Lebensphase prägen wird. „Ich möchte nicht an Schläuche angeschlossen werden wie Koma-Patienten, die man nicht sterben lässt“, sagt der ehemalige Mitarbeiter der Landeskirche Hannovers.

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Seelsorge-Hotline ist wieder erreichbar

Foto: photosforyou auf pixabay

Christliche Kirchen haben ihr Angebot wieder aufgenommen

Die christlichen Kirchen in Niedersachsen bieten erneut ihre Seelsorge-Hotline in Zusammenarbeit mit der NDR Media GmbH in Hamburg an. Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 111 20 17 stehen vom 8. bis zum 21. Oktober täglich zwischen 14 und 20 Uhr Seelsorgerinnen und Seelsorger für Gespräche zur Verfügung. Die Telefonate sind für Anruferinnen und Anrufer kostenfrei.

„Wir erleben derzeit steigende Infektionszahlen und erneute Erkrankungen von Bewohnerinnen und Bewohnern in Altenheimen. Vor diesem Hintergrund möchten wir Menschen, die unter der Pandemiesituation leiden oder auch einen Angehörigen durch Covid-19 verloren haben, hiermit erneut ein Angebot zum Gespräch bieten“, sagt Angela Grimm, Direktorin des Zentrums für Seelsorge und Beratung (ZfSB).

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Erste Hilfe für die Seele

Bild: NDR Niedersachsen

NDR-Reportage über Notfallseelsorger Marcus Droste

Marcus Droste aus Salzbergen ist Pastor, im Sprengel Ostfriesland-Ems Beauftragter für die Notfallseelsorge und seit 20 Jahren auch selbst als Notfallseelsorger im Einsatz. Er leistet Erste Hilfe für die Seele in Situationen, in denen für die Betroffenen plötzlich nichts mehr so ist wie bisher.

Das NDR-Fernsehen hat für "Hallo Niedersachsen" eine vierminütige Reportage über den Notfallseelsorger gedreht, der sich in seiner Freizeit ehrenamtlich in einem Feuerwehrmuseum engagiert und immer dann, wenn er das Gefühl hat, die Welt sei in Unordnung geraten, einfach aufräumt.

Leben und Tod: Der Notfallseelsorger

Christlich-diakonische Arbeit an der Schnittstelle

Arbeit an einer Schnittstelle: Friederike Busse (rechts) mit ZfSB-Direktorin Angela Grimm. Foto: Andrea Hesse

Friederike Busse ist Beauftragte für Hospiz- und Palliativarbeit

„Hier wächst zusammen, was zusammen gehört“ – diesen Satz in Anlehnung an eine berühmte Aussage Willy Brandts aus dem Herbst 1989 gebraucht Angela Grimm, Direktorin des Zentrums für Seelsorge und Beratung, sehr bewusst. Sie spricht vom Zusammenwirken des Diakonischen Werkes in Niedersachsen (DWiN)und des Zentrums für Seelsorge und Beratung (ZfSB) in der Hospiz- und Palliativarbeit: Seit Beginn des Jahres ist Pastorin Friederike Busse landeskirchliche Beauftragte für dieses Arbeitsfeld mit Stellenanteilen im DWiN und im ZfSB.

„Diakonie hat immer auch eine seelsorgliche Seite“, sagt Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen. „Sterbende und ihre Angehörigen in Pflege und Seelsorge hospizlich-palliativ zu begleiten, ist seit jeher christlich-diakonische Aufgabe.“

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Kompakt und am Bedarf orientiert

Jahresprogramm 2021 bietet vielfältige Angebote

„Zentrum für Seelsorge und Beratung“   (ZfSB)  –  so darf sich das Zentrum für Seelsorge jetzt laut Kollegbeschluss des Landeskirchenamtes nennen. Schon seit dem Jahr 2015 ist die Hauptstelle für Lebensberatung als Fachberatungs- und Fortbildungsstelle für die Psychologische Beratungsarbeit in der Landeskirche dem Zentrum für Seelsorge zugeordnet.  31 Lebensberatungsstellen in der Fläche der Landeskirche profitieren von dem umfangreichen, bedarfs- und praxisorientierten Fortbildungsangebot.

„Zentrum für Seelsorge und Beratung“ steht auch auf dem Titelblatt des Jahresprogramms 2021, das pünktlich zum Ende der Sommerferien verschickt wird. „Dieses Jahresprogramm kommt kompakt und am Bedarf von Nutzerinnen und Nutzern orientiert daher“, betont Angela Grimm, Direktorin des Zentrums für Seelsorge und Beratung. Knapp 120 Fortbildungsveranstaltungen, Supervisions- und Balintgruppen sowie individuell buchbare „On-demand“-Angebote sind darin zu finden.

Neben den Langzeitfort- und -weiterbildungen der vier Seelsorgerichtungen, die im ZfSB vertreten sind, gibt es thematische Schwerpunkte in den einzelnen Seelsorgefeldern und in der Fortbildungsarbeit der Psychologischen Beratung. Neu ins Programm aufgenommen wurden digitale Angebote und Web-Seminare.

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Information und Anmeldung

„Umgang mit Demenz ist eine Gemeinschaftsaufgabe“

Foto: Mike Auerbach

Altenseelsorge arbeitet an der Nationalen Demenzstrategie mit

Die evangelische Kirche will in ihrer Arbeit in Seelsorge und Gemeinde verstärkt die Interessen von an Demenz erkrankten Menschen berücksichtigen. Das teilte der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Prälat Martin Dutzmann, jetzt im Vorfeld der Vorstellung der Nationalen Demenzstrategie (NDS) mit.

„Wir sind sehr dankbar für die Nationale Demenzstrategie. Sie wird hoffentlich die Lebensbedingungen von an Demenz erkrankten Menschen und ihren Angehörigen spürbar verbessern und ihnen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verhelfen“, sagte Dutzmann in einer Grußbotschaft für die offizielle Vorstellung der NDS Ende September.

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Seelsorge, Beratung und Fortbildung in herausfordernder Zeit

Weniger Teilnehmer*innen, Abstand und Hygiene

Vor dem Hintergrund der aktuellen Risikoeinschätzung von staatlicher Seite zum Verlauf der Corona-Pandemie und in Übereinstimmung mit den Handlungsempfehlungen der hannoverschen Landeskirche bietet das Zentrum für Seelsorge und Beratung seine Fortbildungen, Tagungen, Konferenzen und Seminare zurzeit mit einer verringerten Zahl von Teilnahmeplätzen oder in Form von Web-Seminaren an; zum Teil kommen auch Hybrid-Formate zum Einsatz. Bei allen Vor-Ort-Veranstaltungen finden die aktuell gültigen Abstandsregelungen sowie die Hygienebestimmungen Anwendung.

Alle Teilnehmer*innen der Veranstaltungen des ZfSB werden um Verständnis für eventuelle Einschränkungen sowie um Beachtung der aktuellen Bestimmungen gebeten.

Zentrum für Seelsorge und Beratung
Angela Grimm, Direktorin