Seelsorge | Beratung | Supervision Coaching | Ausbildung | Fortbildung

Der Wunsch nach Erzählräumen ist groß

In einem intensiven Gespräch diskutierten die Teilnehmenden den Bericht des PPD. Foto: Gert Stührmann

Kirche braucht das intergenerationelle Gespräch

„Generationswechsel in der Pfarrerschaft. Warum die Kirche das intergenerationelle Gespräch unter ihren Pastorinnen und Pastoren braucht“ – so lautet der Titel des aktuellen Jahresberichtes des Pastorapsychologischen Dienstes (PPD) im Zentrum für Seelsorge. Wie schon in den Vorjahren geht dieser Bericht weit über einen reinen Tätigkeitsbericht hinaus: „In seinen Jahresberichten versucht der PPD, die Stimmungen bei kirchlichen Mitarbeitenden wahrzunehmen, sie zu verstehen und zur Sprache zu bringen“, erklärt Gert Stührmann, Vorsitzender der Fachgruppe Pastoralpsychologischer Dienst.

Zur Vorstellung des Jahresberichtes hatte das Zentrum für Seelsorge (ZfS) gemeinsam mit dem PPD zu einem Fachgespräch eingeladen. Ziel war es, psychodynamische Aspekte im spannungsvollen Miteinander der Generationen in den Blick zu nehmen in dem Vertrauen, dass die Generationen voneinander lernen können.

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Impulse für eine inklusive Seelsorge

Foto: Rainer Maiores, pixabay.com

Fachtag am 24. Mai bietet Anstöße und kreativen Austausch

„... und raus bist du!“ – vielleicht kennen Sie diese Zeile noch aus Ihrer Kindheit? Für viele Menschen beschreibt sie die ganz reale Lebenswirklichkeit: Sie sind anders als die Mehrheit, die die Norm vorgibt, und müssen deshalb häufig unter Bedingungen leben, die ihren Bedürfnissen nicht entsprechen. „... und raus bist du!“ – die Angst vor dieser Erfahrung prägt auch das Leben vieler Menschen, die sich selbst als völlig „normal“ betrachten. Lieber nicht auffallen, Fehler vermeiden, Störendes draußen lassen – dieses Bemühen kann die einengende Konsequenz sein.

Kann Inklusion das Draußen in ein Drinnen verwandeln? Und was kann Seelsorge dazu beitragen? Diesen Fragen widmet sich der diesjährige Fachtag des Zentrums für Seelsorge.

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Die Schatten der Vergangenheit

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Pastorin Anita Christians-Albrecht

Seminartag zu Hilfen für Kriegskinder im Alter

Zu einem Seminartag unter dem Titel „Die dunklen Schatten unserer Vergangenheit – Hilfen für Kriegskinder im Alter“ lädt das Zentrum für Seelsorge in Kooperation mit der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung und der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen ein.

Gewalt, Verlust, Vertreibung – und was geschah noch? Die Zeitgeschichte und ihre Folgen für die Kriegskinder sind Thema des Seminars: Spätfolgen wie Traumata, Depression, psychosomatische Erkrankungen, Persönlichkeitsveränderungen, Sucht und Beziehungsstörungen. Das Weiterleiten der Auswirkungen an die nächsten Generationen wird Professor Dr. Hartmut Radebold, Psychoanalytiker und Altersforscher, eingehend darstellen.

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Mediale Seelsorge und Beratung

Foto: pixabay.com

ZfS sucht eine Beauftragte/einen Beauftragten

Das Zentrum für Seelsorge der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers sucht zum 1. August 2019 eine Beauftragte oder einen Beauftragten für die mediale Seelsorge und Beratung in Vollzeit. Aufgabe der oder des Beauftragten wird es insbesondere sein, ein nutzerorientiertes Gesamtkonzept medialer Seelsorge und Beratung zu entwickeln. Dazu sind Leitung und Zusammenarbeit mit der vorhandenen digitalen  Infrastruktur in Seelsorge und Beratung ebenso erforderlich wie deren Weiterentwicklung. Zu den Aufgaben gehören auch die Zusammenarbeit mit der Evangelischen Medienarbeit (EMA) zur Bedarfsermittlung und Ausgestaltung der technisch-organisatorischen Infrastruktur sowie die Einbindung des Arbeitsfeldes in die Arbeitsebenen des Zentrums für Seelsorge.

Hier finden Sie die STELLENAUSSCHREIBUNG zum Download.

Impulse für den Diskurs zu Supervision und Coaching

Prof. Dr. Annegret Böhmer während ihres Vortrages beim Fachtag des ZfS. Foto: Andrea Hesse

Werkstattheft Nr. 3 aus dem Zentrum für Seelsorge ist erschienen

Supervision als arbeitsbezogene Beratung gewinnt seit Jahren in Kirche und Diakonie an Bedeutung. Die Veränderungen in der Arbeitswelt machen in Gestalt zunehmender Komplexität, Beschleunigung und Entgrenzung auch vor kirchlicher Arbeit nicht Halt. Hinzu kommt die abnehmende und sich wandelnde Bedeutung der Kirche in der Gesellschaft, die kirchlich Mitarbeitende vermehrt nach dem Sinn und der Bedeutung ihres Tuns fragen lässt.

Berufliche Beratung ist in dieser Situation eine wichtige Ressource in der und für die Kirche. Sie ist es wert, gut aufgestellt, sorgsam weiter entwickelt und breit genutzt zu werden. Denn sie nützt allen – der Kirche als Arbeitgeberin, den Mitarbeitenden und den Menschen, denen sie in ihrer Arbeit begegnen.

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