Das Gebärdenquartett

Quartett spielen mit biblischen Gebärden

… wie kann das gehen? Mit dem Gebärdenquartett1, das vom Zentrum für Seelsorge und Beratung 2025 herausgegeben wurde. 

Zu zehn biblischen Geschichten gibt es je einen Satz von vier farbig markierten Karten, die – wie üblich im Quartettspiel – gesammelt werden müssen. So zieht man reihum, bis jemand einen kompletten Satz hat. Zum Beispiel die vier Karten zur Weihnachtsgeschichte. 

Foto: Andrea Hesse

Da gibt es Maria, deren langes Haar mit den Händen nachgezogen wird, Josef, der durch seinen Stock dargestellt wird, das Kind, das mit dem kleinen Finger symbolisiert wird und schließlich die Krippe mit ihrer gekreuzten Form.

Wer alle vier dieser Karten zusammen auf der Hand hat, macht den anderen zuerst nur die einzelnen Gebärden vor. Die anderen können raten: Was bedeutet es wohl, wenn sich die Arme vor der Brust kreuzen?

Wenn alle Gebärden erraten oder verraten wurden, werden die Gebärden vielleicht noch einmal zusammen ausprobiert. Dann können die Mitspielenden überlegen, um welche Geschichte es sich wohl handelt. Dabei entsteht ein Gefühl für Gebärden und für die Form nonverbaler Sprache. Die biblische Geschichte tritt plastisch in den Raum.

Zu jeder Geschichte gibt es zwei QR-Codes: Unter „Schauen“ wird jede Gebärde in einem Video gezeigt, zuerst schnell, dann noch einmal langsam. Außerdem gibt es zu jeder Geschichte noch weitere Gebärden, in diesem Fall z.B. „Stall“, „Engel“ und „singen“. Unter „Hören“ kann die gesamte Geschichte in Lautsprache wahrgenommen werden.

Das Quartett eignet sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Haben Sie Interesse an diesem Spiel bekommen? Dann melden Sie sich gerne bei Pastorin Ulrike Scheibe (Kontakt rechts).

1 Das Gebärdenquartett wurde entwickelt von Christiane Neukirch, ehemals Beauftragte für Gebärdensprachliche Seelsorge im Zentrum für Seelsorge und Beratung. 

Ihre Ansprechperson

Ulrike Scheibe