Ermunterung für schwerhörige Menschen

Ermunterungstexte ermutigen und stärken

Beate Gärtner ermuntert dazu, konsequent technische Hilfsmittel zu nutzen. Foto: Beate Gärtner

"Ich verstehe Sie nicht. Ich bin schwerhörig.“ Wer sich traut, diese Sätze auszusprechen, ist auf gutem Weg. „Können wir gemeinsam eine Situation schaffen, in der ich Sie verstehen kann?“ Wer sich auch noch diesen Satz zu sagen traut, hat das Ziel fast erreicht.

Schwerhörigenseelsorge ermuntert schwerhörige Menschen, selbstbewusst und offen mit ihrer Einschränkung umzugehen. Sie stärkt sie in dem Wissen, dass sie als Geschöpfe Gottes in ihrer Einschränkung nicht nur vollständig angenommen, sondern auch als Bereicherung angesehen werden.

Um schwerhörige Menschen auch über den persönlichen Kontakt hinaus erreichen zu können, gibt es die Ermunterungstexte, die regelmäßig auf der Webseite des Zentrums für Seelsorge und Beratung veröffentlicht und über einen speziellen Verteiler verschickt werden. Diese Texte ermutigen dazu, sich im Kontakt mit anderen zur eigenen Schwerhörigkeit zu bekennen, konsequent technische Hilfsmittel zu nutzen und gemeinsam mit anderen nach Lösungen zu suchen – damit schwerhörige Menschen teilhaben am gesellschaftlichen Leben. 

Die Ermunterungstexte stehen im PDF-Format und zum Hören auf dem Instagram-Kanal hoerpastoringaertner kostenfrei zur Verfügung und können z.B. von Besuchsdiensten oder in Gottesdiensten in Altenheimen genutzt werden. Gut geeignet sind viele der Texte auch zur Sensibilisierung von Kirchengemeinden, in deren Gemeinschaft sich immer auch zahlreiche schwerhörige Personen befinden. 

Beate Gärtner, Pastorin, Beauftragte für Schwerhörigenseelsorge im Zentrum für Seelsorge und Beratung

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