Impulskartenset der Diakonie zur Suizidprävention

Krisen verstehen, Leben stärken

Quelle: Diakonie Deutschland

„Ich will nicht mehr.“ Wie gehe ich damit um, wenn ein Mensch offen sagt oder zwischen den Zeilen andeutet, dass er nicht mehr leben möchte? Die Angst, etwas falsch zu machen, ist dann oft groß. Darf ich nachfragen, das Thema ansprechen? Oder verstärke ich damit den Todeswunsch?

Ein Wort, eine Frage, ein Moment des Zuhörens – all das kann Menschen in Krisen unterstützen. Genau hier setzt das Impulskartenset zur Suizidprävention der Diakonie Deutschland an: Es bietet Anregungen für Gespräche sowie Orientierung und Stärkung in Situationen von Lebensmüdigkeit, existenzieller Erschöpfung und suizidalen Krisen und soll überall dort unterstützen, wo Worte fehlen und Begleitung besonders herausfordert. Die Impulse sind klar, praxisnah und direkt anwendbar, unabhängig davon, ob sie professionell, ehrenamtlich oder im persönlichen Umfeld unterstützen. Das Set hilft, handlungsfähig zu bleiben, Unsicherheiten zu begegnen und sich selbst gut zu verorten.

Das Kartenset ist sowohl für pflegerische als auch für soziale und seelsorgliche Kontexte geeignet. Dies sind die Themen des Sets:

  • einfühlsame Kommunikation mit Menschen in Krisen,
  • Stärkung von Würde und Selbstwertgefühl,
  • spirituelle Impulse zur Suizidprävention,
  • Selbstfürsorge für Praktiker*innen,
  • Teamkommunikation und kollegiale Unterstützung,
  • rechtliche Orientierung im Umgang mit Suizidwünschen,
  • klare Wege für Führungskräfte und Leitungen.

Annette Behnken, Landeskirchliche Beauftragte für Hospiz- und Palliativseelsorge

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